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Private Unfallversicherung

Wer braucht eine Unfallversicherung?

Unfallversicherungen sind insbesondere wichtig, um Einkommensausfälle durch Invalidität auszugleichen, beziehungsweise auch um bei schwerer körperlicher Behinderung Kosten für beispielsweise einen Rollstuhl oder Wohnungsumbauten abzudecken. Darüber hinaus sind Unfallversicherungen für Personen wichtig, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, wie Erwerbstätige mit Vorerkrankungen, Kinder oder Rentner.

Wie ist der Begriff des Unfalls definiert?

In den "Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen" (AUB) wird ein Unfall wie folgt beschrieben:
"Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet."

Demnach sind zwei Anforderungen an ein Ereignis zu stellen, um als Unfall zu gelten.

 

HinweisErweitert wird der Unfallbegriff auf Ereignisse, bei denen durch "erhöhte" Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden. Nicht versichert sind jedoch auf Verschleiß beruhende Bandscheiben- oder Meniskusschäden, auch wenn diese durch eine erhöhte Kraftanstrengung verursacht wurden.

 

Unter den Versicherungsschutz fällt jede Gesundheitsschädigung infolge eines Unfalls, sofern dieser unfreiwillig eingetreten ist. Den Beweis einer freiwilligen Gesundheitsschädigung beispielsweise durch Selbstverstümmelung muss Ihr Versicherer führen. Auch wenn Ihr Versicherer die Leistung kürzen will, weil er glaubt, dass eine Krankheit das Unfallereignis ausgelöst hat, muss er dieses beweisen. Ansonsten wird bis zum Beweis des Gegenteils von der Unfreiwilligkeit der Gesundheitsschädigung ausgegangen.

 

 


Welche Personen können sich nicht versichern?

Nicht versicherbar sind dauernd pflegebedürftige Personen sowie Geisteskranke. Hier ist zu beachten, dass der Versicherungsschutz für diese Personen sofort erlischt und die Versicherung beendet wird. Beiträge, die seit Eintritt der Versicherungsunfähigkeit entrichtet wurden, sind vom Versicherer zurückzuzahlen.

 

 


Was ist nicht versichert?

Vom Versicherungsschutz ausgenommen sind:

Teilausschlüsse bestehen für folgende Schädigungen. Unter bestimmten Voraussetzungen wird jedoch Versicherungsschutz gewährt.

Generell ausgeschlossen sind krankhafte Störungen aufgrund psychischer Reaktionen, auch wenn diese durch einen Unfall verursacht wurden.

 

 

 


 

Was müssen Sie beachten, wenn Sie sich beruflich verändern?

Ändern Sie Ihre Berufstätigkeit oder Beschäftigung, sollten Sie dies unverzüglich Ihrem Versicherer mitteilen. Dadurch können sich niedrigere oder auch höhere Beiträge ergeben. Infolge eines niedrigeren Beitrags ist dieser nach Ablauf eines Monats nach der Anzeige nur noch zu zahlen. Ergibt sich ein höherer Beitrag, so wird noch für zwei Monate nach der beruflichen Veränderung, der Versicherungsschutz nach den bisherigen Versicherungssummen geboten. Tritt nach dieser Frist ein Unfall ein, ohne dass Sie sich mit Ihrem Versicherer über den neuen Beitrag einigen konnten, vermindern sich die Versicherungssummen im Verhältnis des erforderlichen Beitrags zum bisherigen Beitrag.

HinweisFür den Fall, dass Ihr Versicherer für die neue Berufstätigkeit nach seinem Tarif keinen Versicherungsschutz bietet, so kann dieser den Vertrag mit einer Frist von einem Monat kündigen.

 

Haben Sie Ihrem Versicherer die Änderung nicht unverzüglich mitgeteilt, so wird dieser von seiner Leistungspflicht befreit, wenn Sie einen Unfall erleiden, der später als einen Monat nach dem Zeitpunkt eintritt, zu dem Sie die Anzeige hätten machen müssen.

 

 

 


 

Welche Leistungsarten gibt es in der Unfallversicherung?

Die nachfolgend beschriebenen Leistungsarten können Sie in der Unfallversicherung vereinbaren. Die Invaliditätsleistung als bedeutendste Leistungsart kann für sich allein versichert werden, alle anderen nur in Kombination mit ihr. Sinnvoll ist in der Regel nur die Vereinbarung einer ausreichend hohen Invaliditätsleistung und die Mitversicherung einer geringen Todesfallleistung.

 

 

 


 

Welche sonstigen Leistungen können Sie mitversichern?

Weitere Leistungen können gegen Mehrbeitrag mitversichert werden beziehungsweise sind bereits beitragsfrei eingeschlossen. Hierzu gehören:

 

 


 

Welche besonderen Bedingungen gelten für bestimmte Berufsgruppen?

Für Angehörige bestimmter Berufsgruppen im Heilwesen in Ausübung ihrer versicherten Berufstätigkeit gelten besondere Bedingungen. Hierzu zählen der Einschluss von Infektionen sowie der Einschluss von Gesundheitsschädigungen durch Röntgen- und Laserstrahlen. Unter bestimmten Voraussetzungen gelten Infektionen beziehungsweise Schädigungen durch Röntgenstrahlen, die in Ausübung der beruflichen Tätigkeit entstehen, als Unfall im Sinne der Unfallversicherung.

 

 

 


 

Wonach richtet sich die Höhe der Invaliditätsleistung?

Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität. Bei Vollinvalidität wird die vereinbarte Versicherungssumme in voller Höhe gezahlt, bei Teilinvalidität ein entsprechender Teil, der aufgrund der Gliedertaxe festgestellt werden kann. Soweit der Invaliditätsgrad nicht über die Gliedertaxe ermittelt werden kann, wird nach ärztlichem Ermessen verfahren.

Verlust oder Funktionsunfähigkeit
Invaliditätsgrad
eines Armes im Schultergelenk
70%   
eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks
65%   
eines Armes unterhalb des Ellenbogengelenks
60%   
einer Hand im Handgelenk
55%   
eines Daumens
20%   
eines Zeigefingers
10%   
eines anderen Fingers
5%   
eines Beines über der Mitte des Oberschenkels
70%   
eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels
60%   
eines Beines bis unterhalb des Knies
50%   
eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels
45%   
eines Fußes im Fußgelenk
40%   
einer großen Zehe
5%   
einer anderen Zehe
2%   
eines Auges
50%   
des Gehörs auf einem Ohr
30%   
des Geruchs
10%   
des Geschmacks
5%   

Für Personen in Heilberufen (Ärzte, Heilpraktiker, Tierärzte) gilt eine verbesserte Gliedertaxe, die folgende Invaliditätsgrade kennt.

Verlust oder Funktionsunfähigkeit
Invaliditätsgrad
eines Armes oder einer Hand im Handgelenk
100%   
eines Daumens oder Zeigefingers
60%   
eines anderen Fingers
20%   
eines Beines oder Fußes
70%   
einer großen Zehe
8%   
einer anderen Zehe
3%   
eines Auges
80%   
des Gehörs auf beiden Ohren
70%   

Sind mehrere körperliche oder geistige Funktionen beeinträchtigt, so werden die Invaliditätsgrade zusammengerechnet. Mehr als 100% werden jedoch nicht angenommen.

Haben Sie bei Eintritt des Unfalls das 65. Lebensjahr vollendet, so wird die Leistung als Rente erbracht. Die Rentenhöhe ist abhängig vom Alter, wobei ältere Personen eine höhere Rente erhalten als Jüngere, und vom Geschlecht. Männer erhalten in der Regel eine höhere Rente als Frauen. Nach den AUB eines Versicherers wären demnach die jährlichen Rentenzahlungen für eine Versicherungssumme von 100.000 Euro bei Vollinvalidität wie folgt:

ein 65.jähriger Mann erhielte jährlich
ca. 10.600 Euro   
eine 65.jährige Frau erhielte jährlich
ca. 8.800 Euro   
ein 70.jähriger Mann erhielte jährlich
ca. 13.000 Euro   
eine 70.jährige Frau erhielte jährlich
ca. 10.800 Euro   

 

 

 


 

Wie können Sie die Leistung im Invaliditätsfall verbessern?

Im Rahmen der besonderen Bedingungen für die Unfallversicherung können Sie die Leistung im Invaliditätsfall verbessern. Hierzu können Sie zusätzlich vereinbaren:

Die Invaliditätsleistungen bei einer angenommen Versicherungssumme von 100.000 Euro beziehungsweise 300.000 Euro können Sie folgenden Tabellen entnehmen.

Invaliditätsgrad
Leistung bei einer angenommenen Versicherungssumme von 100.000 Euro
ohne Progression
225%-Staffel
500%-Staffel
25%   
25.000 €   
25%   
25.000 €   
25%   
25.000 €   
30%   
30.000 €   
35%   
35.000 €   
40%   
40.000 €   
40%   
40.000 €   
55%   
55.000 €   
70%   
70.000 €   
50%   
50.000 €   
75%   
75.000 €   
100%   
100.000 €   
60%   
60.000 €   
105%   
105.000 €   
160%   
160.000 €   
70%   
70.000 €   
135%   
135.000 €   
220%   
220.000 €   
80%   
80.000 €   
165%   
165.000 €   
300%   
300.000 €   
90%   
90.000 €   
195%   
195.000 €   
400%   
400.000 €   
100%   
100.000 €   
225%   
225.000 €   
500%   
500.000 €   

 

Invaliditätsgrad
Leistung bei einer angenommenen Versicherungssumme von 300.000 Euro
ohne Progression
225%-Staffel
500%-Staffel
25%   
75.000 €   
25%   
75.000 €   
25%   
75.000 €   
30%   
90.000 €   
35%   
105.000 €   
40%   
120.000 €   
40%   
120.000 €   
55%   
165.000 €   
70%   
210.000 €   
50%   
150.000 €   
75%   
225.000 €   
100%   
300.000 €   
60%   
180.000 €   
105%   
315.000 €   
160%   
480.000 €   
70%   
210.000 €   
135%   
405.000 €   
220%   
660.000 €   
80%   
240.000 €   
165%   
495.000 €   
300%   
900.000 €   
90%   
270.000 €   
195%   
585.000 €   
400%   
1.200.000 €   
100%   
300.000 €   
225%   
675.000 €   
500%   
1.500.000 €   

 

 

 


 

Wie hoch sollten Sie die Versicherungssumme im Invaliditätsfall festlegen?

Zunächst sollten Sie an die Folgen einer schweren Unfallinvalidität denken. Zum einen sollte der Einkommensausfall ausgeglichen werden. Möglicherweise haben Sie bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die nicht nur im Falle eines Unfalls sondern auch bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit leistet. Bei schwerer körperlicher Behinderung kommen besondere Kosten auf Sie zu, wenn Sie beispielsweise die Wohnung umbauen müssen oder eine Sonderausstattung für den Pkw benötigen. Anschließend sollten Sie prüfen, welche Einnahmen Ihnen nach einem Unfall noch zur Verfügung stehen, beispielsweise Renten aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die entstehende Versorgungslücke (jetziges Gehalt – weiterhin anzunehmende Einnahmen) könnte dann über die Unfallversicherung abgedeckt werden. Hierzu können Sie die folgende Tabelle zurate ziehen. Wiedergegeben wird die ewige Rente, das heißt, die Rentenzahlungen die Sie monatlich erwarten können, wenn Sie das angegebene Kapital zu einem gleich bleibenden jährlichen Zinssatz anlegen könnten und das Kapital dabei nicht aufgebraucht würde. Um Raum für Inflationsanpassungen zu schaffen, sollten Sie von einem niedrigen Zins ausgehen.

Rendite 
Kapital in Euro
100.000
200.000
300.000
400.000
500.000
3%   
246   
492   
738   
984   
1.230   
4%   
326   
653   
979   
1.305   
1.632   
5%   
406   
812   
1.217   
1.623   
2.029   
6%   
484   
969   
1.453   
1.938   
2.422   
7%   
562   
1.124   
1.687   
2.249   
2.811   
8%   
639   
1.279   
1.918   
2.557   
3.196   

 

Rendite 
Kapital in Euro
600.000
700.000
800.000
900.000
1.000.000
3%   
1.476   
1.722   
1.968   
2.214   
2.460   
4%   
1.958   
2.284   
2.610   
2.937   
3.263   
5%   
2.435   
2.840   
3.246   
3.652   
4.058   
6%   
2.906   
3.391   
3.875   
4.360   
4.844   
7%   
3.373   
3.936   
4.498   
5.060   
5.622   
8%   
3.836   
4.475   
5.114   
5.754   
6.393   

Nur für den Fall, dass keine weiteren Absicherungen bestehen, kann als Faustregel gelten, dass die Versicherungssumme für Kinder, Auszubildende, Studenten und Hausfrauen ca. 150.000 Euro betragen sollte. Für Berufstätige (alleinige Ernährer der Familie) im Alter bis 40 Jahre sollte das 6-fache des Bruttojahreseinkommens, für 40 bis 50-jährige das 5-fache und für über 50-jährige das 4-fache des Bruttojahreseinkommens als Versicherungssumme vereinbart werden. Beispielhafte Versicherungssummen können folgender Tabelle entnommen werden.

Alter
Jahres-Bruttoeinkommen in Euro
25.000
50.000
75.000
100.000
125.000
150.000
bis 40   
150.000   
300.000   
450.000   
600.000   
750.000   
900.000   
40-50   
125.000   
250.000   
375.000   
500.000   
625.000   
750.000   
über 50   
100.000   
200.000   
300.000   
400.000   
500.000   
600.000   

 

 

 


 

Was müssen Sie im Versicherungsfall beachten?

Nach einem versicherten Unfall müssen Sie unverzüglich einen Arzt hinzuziehen und Ihren Versicherer unterrichten. Können Sie die Anzeige aufgrund der erlittenen Gesundheitsschädigungen erst später erstatten, gilt dies als unverzüglich. Sie erhalten dann von Ihrem Versicherer eine Unfallanzeige, die Sie wahrheitsgemäß ausfüllen und umgehend zurücksenden sollten. Hat der Unfall den Tod zur Folge, muss dieser innerhalb von 48 Stunden angezeigt werden, auch wenn der Unfall bereits gemeldet wurde. Diese kurze Frist ist deshalb gegeben, weil der Versicherer das Recht hat, durch eine Obduktion feststellen zu lassen, inwieweit der Unfall ursächlich für den Tod war.

HinweisBevor Sie Leistungen aus der Unfallversicherung erhalten, muss Ihr Versicherer die Leistungspflicht erklären. Dies muss er tun, nachdem ihm alle notwendigen Unterlagen zum Unfallhergang und zu den Unfallfolgen zugegangen sind, insbesondere die Unterlagen über den Abschluss des für die Bemessung der Invalidität notwendigen Heilverfahrens. Handelt es sich um Invaliditätsleistungen, muss Ihr Versicherer innerhalb von 3 Monaten erklären, ob und in welche Höhe er einen Anspruch anerkennt. In allen anderen Fällen beträgt die Frist nur 1 Monat.

Haben Sie sich mit Ihrem Versicherer über Grund und Höhe des Anspruchs geeinigt, muss der Versicherer dann innerhalb von 2 Wochen zahlen. Ist das Heilverfahren, das zur Bemessung der Invalidität notwendig ist, noch nicht abgeschlossen, so können Sie innerhalb eines Jahres Invaliditätsleistungen nur beanspruchen, falls eine Todesfallsumme versichert war. Steht die Leistungspflicht zunächst nur dem Grunde nach fest, können Sie aber angemessene Vorschüsse verlangen. Sie aber auch Ihr Versicherer haben das Recht, den Grad der Invalidität jährlich erneut ärztlich bemessen zu lassen, längstens jedoch bis zu 3 Jahren nach Eintritt des Unfalls. Ergibt sich daraus eine höhere Invaliditätsleistung, so muss Ihnen der Versicherer den Mehrbetrag mit 5% jährlich verzinsen.

 

BeispielHaben Sie am 01.02. einen Unfall erlitten und wird dann am 05.07. nach Abschluss des Heilverfahrens ein Invaliditätsgrad von 65% festgestellt, den Sie Ihrem Versicherer durch Übersendung der entsprechenden Unterlagen am 07.07. zugesandt haben, muss dieser bis spätestens 07.10. eine Erklärung zur Leistungspflicht abgegeben haben. Erkennt Ihr Versicherer den Anspruch auf Leistungen an, muss er innerhalb von 2 Wochen Zahlungen leisten.

 

 

 


Welche Besonderheiten bestehen in der Kinder- Unfallversicherung?

Als Eltern können Sie Ihre Kinder bis zum Alter von 14 Jahren (bei manchen Versicherern bis zu 16 Jahren) zum Kindertarif in der Unfallversicherung versichern.

In der Regel ist in der Kinderunfallversicherung die Höhe der Todesfallleistung auf 5.000 Euro begrenzt. Bis zum Ende des Versicherungsjahres, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat, wird die Versicherung zum vereinbarten Beitrag geführt.

Anschließend können Sie entscheiden, wie die Versicherung weitergeführt wird. Entweder führen Sie die Versicherung mit unveränderten Versicherungssummen weiter, wobei nun der Beitrag nach Erwachsenen-Tarif zu zahlen wäre, oder aber Sie lassen den Beitrag unverändert, wobei die Versicherungssummen sich im Verhältnis des gültigen Erwachsenen-Tarifs vermindern.

Für Kinder bis zum Alter von 10 Jahren, leistet Ihr Versicherer auch bei Vergiftungen infolge versehentlicher Einnahme von schädlichen Stoffen. Nahrungsmittelvergiftungen bleiben aber ausgeschlossen.

Sollten Sie während der Versicherungsdauer sterben, so wird die Versicherung für Ihr Kind beitragsfrei weitergeführt. Vorausgesetzt wird jedoch, dass Sie bei Beginn des Versicherungsschutzes das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und nicht durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse umgekommen sind.