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Welche Deckungssummen werden geboten?

Je Rechtsschutzfall übernimmt der Versicherer die Kosten bis zur vereinbarten Deckungssumme. Die Deckungssummen liegen in der Regel zwischen 100.000 und 250.000 Euro, Strafkautionsdarlehen zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Das Strafkautionsdarlehen und auch die Übersetzungskosten werden jedoch nicht auf die Deckungssumme angerechnet. Des Weiteren sollten Sie beachten, dass die Rechtsschutzversicherungen entweder ohne bzw. mit einer Selbstbeteiligung bis zu 200 Euro angeboten werden. Ursächlich zusammenhängende Rechtsschutzfälle gelten dabei als ein Versicherungsfall.

 

Wann tritt die Leistungspflicht Ihres Versicherers ein?

Bevor Sie einen Prozess anstrengen, sollten Sie zunächst immer Ihren Versicherer befragen. Denn dieser ist nur dann leistungspflichtig, wenn die Wahrnehmung Ihrer Interessen erforderlich ist. Dies ist dann der Fall, wenn ausreichend Aussicht auf Erfolg und kein grobes Missverhältnis zwischen Kostenaufwand und Erfolg besteht. Sollte Ihr Versicherer den Kostenschutz in einem Rechtsfall ablehnen, muss er Ihnen dies unverzüglich mitteilen. Zudem muss er Sie darauf aufmerksam machen, dass die Möglichkeit eines Schiedsgutachterverfahrens besteht. Der Schiedsgutachter, der von der zuständigen Rechtsanwaltskammer benannt wird, prüft anhand der von Ihnen eingereichten Unterlagen, ob die Leistungspflicht des Versicherers gegeben ist. Ihr Versicherer ist dann an die Entscheidung des Gutachters gebunden.

HinweisFalls die Leistungspflicht gegeben ist, trägt der Versicherer die Kosten für den Schiedsgutachter, anderenfalls müssen Sie die Kosten tragen.

 

 

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