Beitragsseiten

 

Klassische Kapitallebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall

Bei der klassischen Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall besteht für Ihren Versicherer unbedingte Leistungspflicht, da die vereinbarte Versicherungssumme entweder am Ende der Vertragslaufzeit oder bei vorzeitigem Tod der versicherten Person ausgezahlt wird.

Der Beitrag, der in der Regel bis zum Eintritt des Versicherungsfalles zu zahlen ist, umfasst einen Spar- und einen Risikoanteil.

Der Sparanteil wird vom Versicherer bis zum Ende der Laufzeit verzinslich angesammelt und ergibt dann die vereinbarte Versicherungssumme, daher auch Kapital bildende Lebensversicherung.

Der Risikoanteil dient bei vorzeitigem Tod zur Finanzierung der Differenz zwischen dem bis dahin angesparten Kapital und der vereinbarten Versicherungssumme.

Die klassische Lebensversicherung verbindet damit zum einen die Hinterbliebenenversorgung durch eine Risikoversicherung, die das Todesfallrisiko in der Vertragslaufzeit abdeckt, und zum anderen die eigene Altersvorsorge durch Bildung eines Sparkapitals, das Ihnen zum Ende der Laufzeit in Form eines Mindestkapitals, der garantierten Versicherungssumme, zur Verfügung steht.

Als Variante der klassischen Kapitalversicherung ist die Vereinbarung voneinander abweichender Todes- und Erlebensfallsummen möglich, je nachdem, ob die Hinterbliebenen- oder Altersvorsorge im Vordergrund steht. Die anfängliche Todesfallsumme kann in der Regel schrittweise zwischen 60 und 400 Prozent der Erlebensfallsumme festgelegt werden. Ändert sich Ihre Lebenssituation, sind spätere Anpassungen der Todes- und Erlebensfallsummen möglich.

 

 

 

  • Geändert am .