Wechsel in die private Krankenversicherung wird attraktiver

16. März 2010 – Jeder dritte gesetzlich Krankenversicherte würde gern in die Private wechseln. Sogar 45 Prozent der zwischen 18 und 25 Jährigen würden diesen Schritt tun, wenn sie könnten. Dies zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage*, die im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgruppe durchgeführt wurde. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Ein Wechsel in die private Krankenversicherung wird durch das neue Bürgerentlastungsgesetz noch attraktiver, denn die Krankenversicherungsbeiträge sind nunmehr weitgehend steuerlich absetzbar.

Diese Meinung vertritt jeder vierte gesetzlich Versicherte, der die Kriterien zum Wechsel in eine private Versicherung erfüllt. Jüngere Menschen interessierten sich in dieser Frage noch stärker für eine private Versicherung: Ein Drittel der Wechselberechtigten im Alter zwischen 26 und 35 Jahren gab an, die private Krankenversicherung sei durch das Gesetz attraktiver geworden. Privat versichern dürfen sich derzeit nur Beamte, Selbstständige, Freiberufler und Angestellte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von mindestens 4.162,50 Euro. Das Gehalt muss in den vergangenen drei Jahren oberhalb dieser Grenze gelegen haben und auch im Folgejahr erreicht werden.

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Mehr Geld für Zusatzversicherungen

Wer die Voraussetzungen für eine private Vollversicherung nicht erfüllt, kann durch eine private Zusatzversicherung einzelne Gesundheitsbereiche absichern. Auch diese Strategie wird durch das Bürgerentlastungsgesetz erleichtert: Fast die Hälfte (44 Prozent) aller gesetzlich Versicherten kann sich vorstellen, die Steuerersparnisse für den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung zu nutzen – beispielsweise für Zahnersatz, Sehhilfen oder Chefarztbehandlung. In der Altersgruppe von 36 bis 45 Jahren denken sogar 50 Prozent der gesetzlich Versicherten darüber nach, das eingesparte Geld für eine Zusatzversicherung zu verwenden. „Ob privat oder gesetzlich versichert: Der Steuervorteil eröffnet finanzielle Freiräume, um den eigenen Versicherungsschutz zu verbessern“, sagt Eberhard Sautter, Vorstand der HanseMerkur. „Gerade gesetzlich Versicherte sollten diese Gelegenheit nutzen, statt weitere Einschnitte ihrer gesundheitlichen Versorgung hinzunehmen.“

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* Repräsentative Forsa-Umfrage, Januar 2010; 1.002 Befragte von 18 bis 65 Jahren

Studienergebnisse im Einzelnen (PDF)

Nach einer aktuellen HanseMerkur-Studie würde jeder dritte gesetzlich Versicherte gerne in die private Krankenversicherung wechseln. Das Bürgerentlastungsgesetz macht den Wechsel noch attraktiver.