Swiss Life Vorsorge-Know-how: Riester-Zulagen nicht verschenken!

19.11.2009 - Eine beliebte und lohnende Variante, seinen Ruhestand zusätzlich finanziell abzusichern, ist die Riester-Rente. Diese Form der freiwilligen Altersvorsorge wird vom Staat mit Zulagen und Steuervorteilen gefördert. Swiss Life widmet der Riester-Rente unter www.swisslife.de/vorsorge einen Zweiteiler. Im ersten Teil geht es um die Grundlagen: Wer kann riestern, welche Vor- und Nachteile gibt es bei der Riester-Rente und worauf muss geachtet werden, wenn man einen Vertrag abschließen möchte oder bereits einen hat. Ebenso wird erklärt, wie man sich die vollen staatlichen Zulagen sichert. Der zweite Teil des Vorsorge-Know-hows folgt im Dezember und nimmt den sogenannten Wohn-Riester kritisch unter die Lupe.

Riester-Rentenversicherungen im Preis- und Leistungsvergleich

Das Prinzip der Riester-Rente klingt erst einmal einfach: Man zahlt während des aktiven Berufslebens Beiträge ein und erhält dafür Zulagen und gegebenenfalls eine zusätzliche Steuerersparnis. Um sich die volle Förderung zu sichern, muss der Riester-Sparer 4 % vom Bruttoeinkommen des Vorjahrs einzahlen. Das bedeutet für all jene, deren Einkommen unter der Höchstgrenze liegt: Steigt ihr Gehalt, müssen sie den Sparbeitrag entsprechend anpassen, und zwar bis zu einer jährlichen Summe von 2.100 Euro. Andernfalls verschenken sie einen Teil der Riester-Förderung.

Darüber hinaus ist wichtig zu wissen, dass der Abschluss eines Riester-Vertrags allein noch keine Zulagen sichert, der Versicherte muss dafür selbst aktiv werden. „Viele Riester-Sparer verschenken Geld, weil sie vergessen, den Zulageantrag einzureichen. Dieser ist jedoch entscheidend! Die Fördermittel werden nämlich nur zwei Jahre rückwirkend gezahlt. In diesem Jahr können also immerhin noch die Zulagen für 2007 beantragen werden – sofern der Antrag bis Dezember beim Versicherer eingegangen ist“, erklärt Gert Wagner, Leiter Produktmanagement bei Swiss Life. Die Mühe der jährlichen Beantragung können sich Versicherte sparen, indem sie einen Dauerzulageantrag stellen. „Ein kleiner Tipp: Wer noch vor Jahresende einen Riester-Vertrag abschließt und den vollen Jahresbeitrag in einer Summe einzahlt, sichert sich die volle Riester-Förderung“, fügt der Experte hinzu.