Zum Jahreswechsel 2011/2012 haben etwa 1,7 Millionen Autofahrer ihren Kfz-Versicherer gewechselt und dabei durchschnittlich 120 Euro gespart. Damit lagen die Wechslerzahlen höher als noch in den Vorjahren. Doch, was viele nicht wissen, ein Wechsel des Autoversicherers kann auch mitten im Jahr vorgenommen werden. Und dies lohnt sich fast immer, denn die Beitragsunterschiede zwischen den Kfz-Versicherern sind immer noch enorm.

Was viele Autofahrer wissen, wenn das alte gegen ein neues Auto getauscht wird, egal ob nun Neuwagen oder Gebrauchtfahrzeug, ist ein Wechsel des Versicherers möglich. Dies passiert weit mehr als 6 Millionen mal pro Jahr. Damit bestünde für jeden dieser Kunden die Möglichkeit, den bisherigen Versicherer auf den Prüfstand zu stellen und Angebote anderer Kfz-Versicherer einzuholen. Passen Leistung und Beitrag, ist der Wechsel wahrscheinlich.

Autoversicherungen im Preis- und Leistungsvergleich      

Doch, was viele nicht wissen, auch nach einem Schaden ist der Wechsel möglich. Denn nicht nur der Versicherer, auch der Kunde kann nach einem Haftpflicht- oder Kaskoschaden kündigen, auch dann, wenn der Versicherer den Schaden in vollem Umfang beglichen hat. Und dies seit 2008 ohne Nachteile. Vor 2008 stand dem Versicherer der komplette Jahresbeitrag zu, wenn der Kunde zu einem neuen Kfz-Versicherer wechselte. Doch seitdem muss er taggenau abrechen und der Kunde erhält zu viel gezahlte Beiträge zurück. Mit fast 10 Millionen gemeldeten Schäden im Jahr liegt die Zahl wesentlich höher, als die Zahl der Umschreibungen.

Tipp: Wer nach einem Schadenfall den Kfz-Versicherer wechseln will, muss spätestens 1 Monat, nachdem der Versicherer den Schaden beglichen oder die Leistung abgelehnt hat, kündigen. Einen Musterbrief zur Kündigung nach einem Schaden finden Sie auf unserer Seite Kündigung von Versicherungsverträgen.