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Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten, Azubis, Schüler sowie Wehr- und Zivildienstleistenden

Gerade für junge Menschen und ihre Eltern stellt sich die Frage, wann die Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden sollte. Bereits als Schüler, in der Ausbildung, bei Ableistung des Wehr- oder Zivildienstes, bei Studienbeginn oder doch erst bei Eintritt ins Berufsleben? Die Frage läßt sich einfach beantworten: So früh wie möglich!

Denn bereits während der Schulzeit, der Ausbildung, der Wehrpflicht- oder Zivildienstzeit oder des Studiums können Unfall oder Krankheit dazu führen, das der junge Mensch seinen angestrebten Beruf nie wird ausführen können. Zudem gilt, je früher die Absicherung erfolgt, desto günstiger sind die zu zahlenden Beiträge. Außerdem enthält der Großteil der BU-Versicherungen eine umfassende Nachversicherungsgarantie. Damit kann der Versicherungsschutz später ohne Gesundheitsprüfung angepasst werden. Zu den Ereignissen, bei denen die BU-Rente zum nächsten Versicherungsjahrestag erhöht werden kann zählen die Heirat des Versicherten, Geburt eines Kindes bzw. die Adoption eines minderjährigen Kindes, der Abschluss der Berufsausbildung und der Einstieg in den Beruf mit regelmäßigem Einkommen, der Erwerb und die Finanzierung einer selbstbewohnten Immobilie, der Wechsel in die berufliche Selbstständigkeit als Hauptberuf sowie die berufliche Veränderung mit einer Steigerung des monatlichen Arbeitseinkommens.

Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen      

Bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist unbedingt darauf zu achten, das die Bedingungen keine Erwerbsunfähigkeits-Klausel enthalten. Die typische Formulierung hierzu lautet: „Erwerbsunfähig ist der Versicherte, der infolge ärztlich nachweisbarer Krankheit, Gebrechen oder Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte voraussichtlich auf Lebenszeit eine Erwerbstätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit nicht mehr ausüben oder nicht mehr als nur geringfügige Einkünfte durch Erwerbstätigkeit erzielen kann.“Die Leistungspflicht würde demnach erst bei viel schwereren Krankheitsbildern eintreten und der Versicherte könnte auf jede beliebige Tätigkeit verwiesen werden, egal ob er diese tatsächlich ausübt oder nicht und egal ob diese der vorherigen Lebensstellung des Versicherten entspricht. So könnte beispielsweise einem BWL-Studenten im letzten Semester die Leistung verweigert werden mit dem Hinweis, er könnte ja Regale im Supermarkt auffüllen. Achten Sie beim Vergleich von BU-Versicherungen darauf, dass diese keine derartigen Einschränkungen wie die abstrakte Verweisung enthalten.

Die von Schülern, Azubis und Studenten abzuschließenden Berufsunfähigkeitsrenten sind in der Regel auf 800 bis 1.000 Euro monatlich begrenzt. Beim späteren Einstieg in den Beruf gilt, dass alle im Fall der Berufsunfähigkeit zu erwartenden Leistungen zusammen das Nettoeinkommen ergeben sollten. Für gesetzlich Versicherte würde dies bedeuten, dass die Absicherung durch die BU 50 bis 75 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen sollte, für Beamte wäre eine Absicherung von bis zu 50 Prozent der Netto-Dienstbezüge sinnvoll.