Bei der Altersvorsorge unbedingt Inflation einkalkulieren

Wer fürs Alter vorsorgt, sollte sich nicht allein auf Renditeprognosen verlassen. Wie viel man für sein Geld später wirklich bekommt, wird erst sichtbar, wenn die Inflation in die Berechnung einbezogen wird. Sparer sollten bei der Planung der zusätzlichen Altersvorsorge daher unbedingt den Kaufkraftverlust des Geldes beachten und diesen bei langfristigen Berechnungsmodellen von Fonds, Sparplänen und Versicherungen einfordern, rät die unabhängige Initiative "Altersvorsorge macht Schule", an der sich die Bundesregierung, die Deutsche Rentenversicherung, die Volkshochschulen und andere Partner beteiligen.

Ein Beispiel zeigt, wie die Inflationsrate den realen Wert des Geldes beeinflusst:

  • Wer ab dem Einstieg ins Berufsleben mit 20 Jahren monatlich 100 Euro in einen Sparplan mit einem Zinssatz von sechs Prozent einzahlt, kann mit 67 Jahren mit einem Kapital von fast 300.000 Euro rechnen. Wird jetzt eine – von der Bundesregierung prognostizierte – Inflationsrate von 1,5 Prozent bei der Berechnung berücksichtigt, beträgt der reale Wert des angesparten Geldes nur noch etwas mehr als die Hälfte. "Altersvorsorge macht Schule" empfiehlt Verbrauchern deswegen, bei der Ermittlung des Vorsorgebedarfes eine angenommene Inflationsrate zu beachten und, wenn möglich, die Sparziele und Sparsummen zu erhöhen.

Die Vorstellung und Erklärung von dafür geeigneten Rechnern sowie ausführliche Informationen zu allen Aspekten der zusätzlichen finanziellen Absicherung fürs Alter gibt es in den Kursen von "Altersvorsorge macht Schule". Mehr dazu finden Sie auch im Internet unter www.altersvorsorge-macht-schule.de oder telefonisch unter 0800 10004800.