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Ratgeber in Versicherungsfragen

 

Versicherungsvergleiche zur Versicherung von Mofas, Mopeds & Rollern

Im Folgenden finden Sie einige Anieter, die direkte Vergleichsrechner zur Versicherung von Mofas, Mopeds & Rollern bereitstellen.

 

HUK-Coburg Versicherungen

HUK-Coburg Mofa, Moped & Roller

 

 

Das Wort Mofa ist abgeleitet von Motor-Fahrrad bzw. Motorisiertes Fahrrad. In der Deutschschweiz wird es auch als Töffli bezeichnet. Im Gegensatz zum Fahrrad, das mit Muskelkraft angetrieben wird, besitzt das Mofa einen Motor (meist einen Verbrennungsmotor – Zweitaktmotor –, gelegentlich aber auch einen Elektromotor), der die Antriebskraft via Kette (klassisch) oder Riemen (modern) auf das Hinterrad oder eine Reibrolle auf das Vorderrad (beim Velo Solex) leitet. Fast alle modernen Mofas haben Fliehkraftkupplung und ein Stufenloses Getriebe („CVT“), d. h. Kuppeln und Schalten ist nicht notwendig.

Als Kleinkraftrad – auch als Mokick oder Moped bezeichnet – werden motorisierte Zweiräder mit einem maximalen Hubraum von 50 cm³ und einer durch die Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h bezeichnet. Diese Klassifizierung gilt seit der Einführung des EU-Führerscheins mit der Führerscheinreform zum Jahreswechsel 1998/1999 (Stand: 2004). In dieselbe Klasse fallen zulassungsrechtlich auch die vor (und kurz nach) der EU-Führerscheinreform 1998/1999 in Verkehr gebrachten Kleinkrafträder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, und die in der DDR und bis zum Einigungsvertrag produzierten Kleinkrafträder, die eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h haben (jeweils mit einem maximalen Hubraum von 50 cm³). Kleinkrafträder dürfen, im Gegensatz zu Mofas, bis zu zwei Personen befördern, sofern sie die baulichen Voraussetzungen dafür haben. Neben dem üblichen Antrieb mit Benzinmotor gibt es auch einige Modelle mit Elektroantrieb.

Motorroller sind motorisierte Zweiräder, die gegenüber Motorrädern folgende zusätzliche Eigenschaften haben:

  • Sie werden nicht mit Knieschluss gefahren, das heißt es gibt einen Durchstieg zwischen Sitzbank und Frontkarosserie: nur dieses Kriterium wird in der DIN-Normung herangezogen. Maxi-Scooter mit Geschwindigkeiten im Bereich von 130-190 km/h werden aber mit Motorrad-Rahmen gebaut, es bleibt ein reduzierter Durchstieg.
  • Sie haben in der Regel eine Karosserie und bieten dadurch einen recht guten Wetterschutz.
  • Sie haben meistens Stauraum in Form eines Helmfachs oder Handschuhkastens.
  • Sie haben – zumindest in den jüngeren Baujahren – Variomatikgetriebe.
  • Die meisten Schaltgetriebe-Modelle werden mit der linken Hand geschaltet, seltener ist eine Fußschaltung anzutreffen (zum Beispiel Zündapp Bella und Simson).

Am weitesten verbreitet waren Zweitakter, die aber heute zunehmend durch Viertakter ersetzt werden. Beispiele für verschiedene Klassen nach Höchstgeschwindigkeit eingeteilt sind Mofa-Roller mit 25 km/h beziehungsweise vereinzelt noch zugelassen bis 30 km/h und Mokick-Roller mit 45 km/h beziehungsweise vereinzelt noch zugelassen bis 50 km/h (oder DDR-Modelle wie Schwalbe oder Simsons S-Reihe bis 60 km/h sogar mit Klasse-M-Führerschein, wenn diese vor dem 28. Februar 1992 erstmalig in Verkehr gebracht wurden, siehe Einigungsvertrag). Dazu gibt es noch die 80er beziehungsweise 125er (Leichtkraftrad mit einer Leistung um 11 kW/15 PS) bis zu Groß-Rollern mit einem Hubraum von 250 cm³ bis 840 cm³ und einer maximalen Leistung (2007) von 55 kW (75 PS).

 Weiterführende Informationen zur Kfz-Versicherung finden Sie auf unseren Infoseiten.