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Leistungskriterien für den zahnärztlichen Bereich

Erstattungssätze für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie
Allgemein übliche Erstattungssätze liegen bei 100% für Zahnbehandlungen und 75 bis 80% für Zahnersatz und Kieferorthopädie.
In der Regel sollten auch Sie sich für einen hohen Erstattungssatz entscheiden. Insbesondere beim Ersatz mehrerer Zähne oder der Anfertigung einer Brücke kann ansonsten der Eigenanteil sehr hoch werden. Prüfen Sie die Angebote der Versicherer eingehend, denn fast alle Unternehmen, statten ihren Zahntarif mit Besonderheiten aus.

Werden Versicherungsleistungen in den ersten Jahren ohne Höchstbeträge erstattet?
In der Regel begrenzen die Versicherer die Leistungen für Zahnersatz, Kronen, Inlays, Onlays und Kieferorthopädie in den ersten Versicherungsjahren auf einen Höchstbetrag. Die Bedingungen sind so unterschiedlich, dass ein Vergleich der Leistungen fast unmöglich ist.

Hinweis Die meisten Versicherer leisten jedoch im Rahmen der Erstattungssätze voll, wenn die Erbringung der Leistung direkte Folge eines Unfalls ist.

Während eine Gesellschaft in den ersten beiden Jahren lediglich maximal 500 Euro erstattet, liegt der Höchstbetrag bei einem anderen Versicherer vielleicht bei 2.500 Euro. Ein weiterer staffelt die Höchstbeträge innerhalb der ersten 5 Jahre und steigert diese dabei beispielsweise von 1.000 auf 5.000 Euro. Prüfen Sie daher die Bedingungen der Gesellschaften unbedingt und fragen bereits beim Einholen eines Angebotes direkt nach.

Besteht bei Nichtvorlage eines Heil- und Kostenplanes der volle tarifliche Leistungsanspruch?
Die meisten Versicherer verlangen vor Behandlungsbeginn die Vorlage eines Heil- und Kostenplanes, wenn ein festgelegter Rechnungsbetrag überschritten wird. Ansonsten werden Kürzungen in unterschiedlicher Höhe vorgenommen.
Auch hier sind die Bedingungen recht unterschiedlich. Die Versicherer geben hier in der Regel Rechnungsbeträge vor, die nicht überschritten werden dürfen und kürzen dann die den Rechnungsbetrag übersteigenden Kosten um 50%.
Nur sehr wenige Gesellschaften schreiben die Vorlage eines Heil- und Kostenplanes nicht zwingend vor.

 

 

 

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