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Wie errechnet sich der Mindesteigenbeitrag?

Zur Berechnung des Mindesteigenbeitrags ist das in der Rentenversicherung beitragspflichtige Vorjahreseinkommen maßgebend. Die Zulage vermindert sich entsprechend, wenn nicht die nachfolgend genannten Mindesteigenbeiträge eingezahlt werden.

So hoch sollte der jährliche Mindesteigenbeitrag sein, um die volle Zulage zu erhalten
Veranlagungszeitraum
vom rentenversicherungspflichtigen Einkommen des Vorjahres
jedoch höchstens
2002 und 2003
1 % inklusive Zulage
525 € abzüglich Zulage
2004 und 2005
2 % inklusive Zulage
1.050 € abzüglich Zulage
2006 und 2007
3 % inklusive Zulage
1.575 € abzüglich Zulage
ab 2008
4 % inklusive Zulage
2.100 € abzüglich Zulage

Entsprechen die Zulagen dem Mindesteigenbeitrag oder übersteigen ihn sogar, muss dennoch mindestens der Sockelbeitrag geleistet werden, um die volle Zulage zu erhalten. Der Sockelbeitrag ist abhängig vom Veranlagungszeitraum und der Anzahl der Kinder, für die Sie Kindergeld erhalten.

So hoch ist der Sockelbeitrag für Bezieher geringer Einkommen
Veranlagungszeitraum
ohne Kind
ein Kind
zwei und mehr Kinder
2002 bis 2004
45 €
38 €
30 €
ab 2005
90 €
75 €
60 €

Zur Ermittlung des Mindesteigenbeitrags werden immer die beitragspflichtigen Einnahmen des dem Sparjahr vorangegangenen Kalenderjahres zugrunde gelegt. Dies geschieht auch dann, wenn die im Sparjahr zu erwartenden Einnahmen erheblich vom Vorjahr abweichen. Bei den Pflichtversicherten in der Land- und Forstwirtschaft werden aufgrund der Besonderheiten bei der Gewinnermittlung die Einkünfte des zweiten vor dem Sparjahr liegenden Kalenderjahres zugrunde gelegt.

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