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Berechnung der individuellen Förderung

Ihren persönlichen Förderanspruch können Sie mithilfe unseres Berechnungsbogens leicht ermitteln.

Wählen Sie zur korrekten Berechnung zunächst aus, ob Sie allein stehend oder verheiratet sind.

Bei Verheirateten ist dann weiter zu unterscheiden, ob beide Partner rentenversicherungspflichtig beschäftigt sind oder nur einer der Partner. Sind beide Partner rentenversicherungspflichtig beschäftigt schließt jeder einen eigenen Vertrag ab und somit muss der Förderanspruch für beide Partner separat berechnet werden. Die Kinder können der Ehefrau zugerechnet werden oder aber auf beide Partner verteilt werden. Eine Aufteilung der Kinder auf beide Ehepartner ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn beide lediglich den Sockelbeitrag zahlen sollten.

Bei Verheirateten mit einem rentenversicherungspflichtigen Partner ist zu prüfen, ob der zweite Partner ebenfalls Anspruch auf Förderung hat. Hierzu ist es notwendig, dass dieser nicht berufstätig (auch beispielsweise nicht im Erziehungsurlaub) oder nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, also beispielsweise Beamter oder Selbstständiger ist. Des Weiteren muss für den zweiten Partner ein eigener auf seinen Namen lautender Altersvorsorgevertrag bestehen. In diesem Fall werden bei der Berechnung des Mindesteigenbeitrags (Eigenanteil) für den rentenversicherungspflichtigen Partner die beiden Ehepartnern zustehenden Zulagen berücksichtigt. Leistet der rentenversicherungspflichtige Ehegatte den Mindesteigenbeitrag, hat auch der zweite Partner Anspruch auf die volle Zulage.

Zur Veranschaulichung einer "gekürzten Zulage" soll folgende Beispielrechnungen für einen Alleinstehenden ohne Kinder für die Endstufe 2008 dienen:

rentenversicherungspflichtiges Einkommen des Vorjahres
40.000 €
Mindesteigenbeitrag (4% des rentenversicherungspflichtigen Einkommens)
1.600 €
gesetzlicher Höchstbeitrag
2.100 €
somit sind anzusetzen
1.600 €
abzüglich der Zulage
-154 €
Mindesteigenbeitrag
1.446 €
Sockelbeitrag
90 €
jährlicher Mindesteigenbeitrag somit
1.446 €
anstatt des geforderten Mindesteigenbeitrags wird lediglich geleistet
1.000 €
anstatt der vollen Zulage von 154 € wird nur eine gekürzte Zulage in Höhe von ( 154 € * 1.000 / 1.446 ) gewährt
106,50 €
die Zulage vermindert sich somit um jährlich
47.50 €

Für die Zulagenermittlung von Verheirateten mit einem rentenversicherungspflichtigen Partner soll folgende Beispielrechnung dienen. Die Eheleute haben zwei Kinder, die dem nicht rentenversicherungspflichtigen Partner zugeordnet werden.

Zulagenermittlung für den rentenversicherungspflichtigen Partner
rentenversicherungspflichtiges Einkommen des Vorjahres
40.000 €
Mindesteigenbeitrag (4% des rentenversicherungs­pflichtigen Einkommens)
1.600 €
gesetzlicher Höchstbeitrag
2.100 €
somit sind anzusetzen
1.600 €
abzüglich der Zulage ( 2 x 154 € + 2 x 185 € )
-678 €
Mindesteigenbeitrag
922 €
Sockelbeitrag
90 €
jährlicher Mindesteigenbeitrag somit
922 €
der rentenversicherungspflichtige Partner leistet einen Eigenbeitrag in Höhe von
1.000 €
Da der geforderte Mindesteigenbeitrag geleistet wird, wird die volle Zulage in Höhe von 154 € gewährt. Die zweite Grundzulage sowie die Kinderzulage stehen dem Partner zu.
Zulagenermittlung für den nicht rentenversicherungspflichtigen Partner
Mindesteigenbeitrag des Partners
922 €
geleisteter Eigenbeitrag des Partners
1.000 €
Da der Partner den geforderten Mindesteigenbeitrag geleistet hat, steht auch dem Ehegatten die volle Zulage in Höhe von 525 € ( 154 € + 2 x 185 € ) zu.

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