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Riester Rente

Die staatlich geförderte Zusatzrente

Nachdem die Bundesregierung am 19. September 2001 den Entwurf des Versorgungsänderungsgesetzes beschlossen und das Gesetz am 20. Dezember 2001 auch den Bundesrat passiert hat, konnte dieses zeitgleich mit der Rentenreform am 01. Januar 2002 in Kraft treten. Die Reformmaßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung wurden wirkungsgleich und systemgerecht auf die Beamten- und Soldatenversorgung übertragen. Demnach werden nunmehr auch Beamte, Berufssoldaten und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst gefördert.

Bei Riester-Rentenversicherungen hängt die Höhe der späteren Rente stark von der Qualität des Angebotes ab. Schon bei der garantierten Mindestrente hat die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe von FINANZtest Unterschiede von über 20 Prozent ermittelt. Auch bei der ausgezahlten Gesamtrente -- Mindestrente plus Anteil aus Überschüssen -- schwanken die Summen erheblich.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden grundsätzlich alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten. Zu den geförderten Personen zählen:

  • Unselbstständig Beschäftigte / Arbeitnehmer
    Üben Sie eine unselbstständige Arbeit gegen Entgelt im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses aus, sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Befinden Sie sich in Berufsausbildung, kommt es nicht darauf an, ob Sie ein Arbeitsentgelt beziehen, Sie sind immer versicherungspflichtig.
  • Selbstständig Tätige
    Bei den selbstständig Tätigen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, handelt es sich insbesondere um:

    • Handwerker, die in die Handwerksrolle eingetragen sind
    • Künstler und Publizisten
    • Hebammen
    • Hausgewerbetreibende
    • Arbeitnehmerähnliche Selbstständige, die regelmäßig nur für einen Auftraggeber arbeiten und keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen
  • Sonstige Versicherte
    Zu den sonstigen Versicherten zählen:

    • Wehr- und Zivildienstleistende
    • Bezieher von Lohnersatzleistungen, wenn diese im letzten Jahr vor Beginn der Leistung rentenversicherungspflichtig waren. Zu den Lohnersatzleistungen zählen beispielsweise Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Krankengeld, Übergangsgeld und Unterhaltsgeld.
    • Bezieher von Vorruhestandsgeld, die unmittelbar vor Beginn der Leistung rentenversicherungspflichtig waren.
    • Geringfügig Beschäftigte (630 Mark Verträge), die auf Sozialversicherungsfreiheit verzichtet haben.
    • Nichterwerbstätige Eltern, in den ersten drei Lebensjahren des Kindes, deren Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung anerkannt werden.
    • Personen, die einen Pflegebedürftigen wenigstens 14 Stunden in der Woche nicht erwerbsmäßig pflegen. Daneben darf eine Erwerbstätigkeit von nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich ausgeübt werden.
  • Landwirte, die im Alterssicherungssystem der Landwirte pflichtversichert sind.
  • Auf Antrag pflichtversicherte Personen, wie beispielsweise Entwicklungshelfer.
  • Beamte und Richter auf Zeit oder Probe
  • Berufssoldaten oder Soldaten auf Zeit
  • Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst
  • Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst, die über eine Zusatzversorgung keine beamtenähnliche Gesamtversorgung erhalten.


Wer wird nicht gefördert?

Zu den nicht geförderten Personen zählen:

  • Selbstständige, sofern nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert.
  • Angestellte und Selbstständige, die in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung und nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind
  • Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst, die über eine Zusatzversorgung eine beamtenähnliche Gesamtversorgung erhalten
  • Freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung Versicherte
  • Geringfügig Beschäftigte, die nicht auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben
  • Bezieher einer Vollrente wegen Alters
  • Sozialhilfebezieher


Welche Anlageformen werden gefördert?

Gefördert werden nur Anlagen, die ab Rentenbeginn eine lebenslange Auszahlung garantieren. Damit sind Anlagen mit einmaliger Kapitalauszahlung ausgeschlossen.

Mögliche Anlageformen sind somit Rentenversicherungen oder Fonds- und Banksparpläne, die mit Auszahlungsplänen verbunden sind. Das Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltZertG) bestimmt die konkreten Voraussetzungen der Altersvorsorge-Produkte.

Ob die darin beschriebenen Förderkriterien erfüllt sind, wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) auf Antrag des Anbieters geprüft und gegebenenfalls zertifiziert.

Hinweis Beachten Sie, dass dieses Zertifikat kein staatliches Gütesiegel darstellt, sondern lediglich bestätigt, dass die staatlichen Förderkriterien eingehalten werden und das Produkt somit steuerlich gefördert werden kann. Eine Aussage über die Zuverlässigkeit und die Rentabilität des zertifizierten Produktes wird damit nicht gemacht.

Den vollen Wortlaut des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes können Sie auf den Seiten des Bundesministerium für Arbeit und Soziales einsehen.

Dem Gesetz nach gefördert werden demnach Anlagen,

  • die bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres oder bis zum Beginn der Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gebunden sind und nicht beliehen oder anderweitig verwendet werden können.
  • die ab Auszahlungsbeginn eine lebenslange, steigende oder gleich bleibende monatliche Leibrente zusichern.
  • die zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die eingezahlten Beiträge und während der Auszahlungsphase die laufenden monatlichen Zahlungen garantieren.

Die Verträge können mit einer Erwerbsminderungs- und /oder einer Hinterbliebenenrente verbunden werden. Während der Ansparphase sind diese gesetzlich vor Pfändung sowie der Anrechnung in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe geschützt.


Welche Förderung wird gewährt?

Die Förderung besteht zum einen in der direkten Zulage zur gewählten zertifizierten Anlageform und zum anderen im zusätzlichen Sonderausgabenabzug.

Die Altersvorsorgezulage setzt sich zusammen aus einer Grundzulage und einer Kinderzulage, die abhängig vom Veranlagungszeitraum gestaffelt wird.

So viel Förderung gibt es jährlich in Euro
Veranlagungszeitraum
Grundzulage
Kinderzulage je Kind
2002 und 2003
38 €
46 €
2004 und 2005
76 €
92 €
2006 und 2007
114 €
138 €
ab 2008
154 €
185 €

Bei Verheirateten ist zu unterscheiden, ob beide oder nur ein Partner rentenversicherungspflichtig sind.

  • beide Ehegatten erfüllen die Förderkriterien
    In diesem Fall schließen beide Ehegatten einen eigenen Vertrag. Jeder Ehegatte leistet Eigenbeiträge in seinen Vertrag und erhält dafür die Grundzulage.
  • nur ein Ehegatte erfüllt die Förderkriterien
    Hier ist auch der nicht begünstigte Ehegatte zulagenberechtigt, wenn dieser einen eigenen, auf seinen Namen lautenden Altersvorsorgevertrag abgeschlossen hat. Er hat dann Anspruch auf die volle Zulage, falls der Pflichtversicherte den geforderten Mindesteigenbeitrag auf seinen Vertrag geleistet hat. Bei der Berechnung des Eigenbeitrags werden dann die beiden Ehegatten zustehenden Zulagen berücksichtigt.

Die Kinderzulage wird für jedes Kind, für das der Zulagenberechtigte Kindergeld erhält, gezahlt. Die Kinderzulage steht grundsätzlich der Mutter zu, es sei denn, die Ehepartner beantragen eine andere Aufteilung.


Wie errechnet sich der Mindesteigenbeitrag?

Zur Berechnung des Mindesteigenbeitrags ist das in der Rentenversicherung beitragspflichtige Vorjahreseinkommen maßgebend. Die Zulage vermindert sich entsprechend, wenn nicht die nachfolgend genannten Mindesteigenbeiträge eingezahlt werden.

So hoch sollte der jährliche Mindesteigenbeitrag sein, um die volle Zulage zu erhalten
Veranlagungszeitraum
vom rentenversicherungspflichtigen Einkommen des Vorjahres
jedoch höchstens
2002 und 2003
1 % inklusive Zulage
525 € abzüglich Zulage
2004 und 2005
2 % inklusive Zulage
1.050 € abzüglich Zulage
2006 und 2007
3 % inklusive Zulage
1.575 € abzüglich Zulage
ab 2008
4 % inklusive Zulage
2.100 € abzüglich Zulage

Entsprechen die Zulagen dem Mindesteigenbeitrag oder übersteigen ihn sogar, muss dennoch mindestens der Sockelbeitrag geleistet werden, um die volle Zulage zu erhalten. Der Sockelbeitrag ist abhängig vom Veranlagungszeitraum und der Anzahl der Kinder, für die Sie Kindergeld erhalten.

So hoch ist der Sockelbeitrag für Bezieher geringer Einkommen
Veranlagungszeitraum
ohne Kind
ein Kind
zwei und mehr Kinder
2002 bis 2004
45 €
38 €
30 €
ab 2005
90 €
75 €
60 €

Zur Ermittlung des Mindesteigenbeitrags werden immer die beitragspflichtigen Einnahmen des dem Sparjahr vorangegangenen Kalenderjahres zugrunde gelegt. Dies geschieht auch dann, wenn die im Sparjahr zu erwartenden Einnahmen erheblich vom Vorjahr abweichen. Bei den Pflichtversicherten in der Land- und Forstwirtschaft werden aufgrund der Besonderheiten bei der Gewinnermittlung die Einkünfte des zweiten vor dem Sparjahr liegenden Kalenderjahres zugrunde gelegt.


Zulagenförderung und/oder Sonderausgabenabzug?

Im Rahmen der Einkommensteuererklärung können auch Sonderausgaben geltend gemacht werden. Welche Regelung für Sie günstiger ist, wird automatisch vom Finanzamt geprüft.

Die Zulage wird in jedem Fall in Ihren Vertrag eingezahlt. Ein sich darüber hinaus ergebender Steuervorteil durch Sonderausgabenabzug, wird Ihnen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung gutgeschrieben.


Einbeziehung von selbst genutztem Wohneigentum

Unter bestimmten Bedingungen kann das in einem Altersvorsorgevertrag angesammelte Kapital für die Anschaffung oder den Bau eines Eigenheims verwendet werden.

Bei dem angesammelten Kapital darf es sich nur um gefördertes Kapital handeln und nicht um Kapital aus freiwilligen Mehrleistungen. Entnommen werden müssen dabei mindestens 10.000 Euro und maximal 50.000 Euro.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass das entnommene Kapital dann unverzinst in gleich bleibenden monatlichen Raten bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres wieder in den Vertrag zurückgezahlt wird. Die Rückzahlung muss spätestens im zweiten Jahr nach der Entnahme beginnen.

Sollten Sie das selbst genutzte Wohneigentum später verkaufen oder vermieten, so müssen Sie den noch nicht zurückgezahlten Betrag in ein Ersatzobjekt investieren oder in einer Summe wieder in den Vertrag einzahlen. Ansonsten liegt eine schädliche Verwendung vor, die die im Folgenden beschriebenen Rechtsfolgen auslöst.


Was ist unter "schädlicher Verwendung" zu verstehen?

Eine schädliche Verwendung liegt vor, wenn das in einem Altersvorsorgevertrag angesparte Kapital nicht als Leibrente oder im Rahmen eines Auszahlungsplanes sondern beispielsweise als Einmalbetrag ausgezahlt wird. Eine schädliche Verwendung kann auch nach den Erläuterungen im Abschnitt "Einbeziehung von selbst genutztem Wohneigentum" vorliegen.

Unter den Voraussetzungen einer schädlichen Verwendung tritt die Rückzahlungspflicht der erhaltenen Förderbeiträge ein. In diesem Fall sind sowohl die erhaltenen Zulagen als auch der entsprechende Anteil der gesondert festgestellten Steuerermäßigung zurückzuzahlen. Zudem sind die im ausgezahlten Kapital enthaltenen Erträge und Wertsteigerungen zu versteuern.

Eine schädliche Verwendung kann auch bei Vererbung vorliegen. Dies wäre dann der Fall, wenn bei Tod vor Rentenbeginn das angesparte Kapital an die Erben ausgezahlt wird. Wird das Kapital jedoch in einen Altersvorsorgevertrag des Ehegatten eingezahlt, treten die Rechtsfolgen einer schädlichen Verwendung nicht ein.

Mit einer Rückzahlung der gewährten Fördermittel müssen Sie auch rechnen, wenn Sie Ihren ständigen Wohnsitz ins Ausland verlegen. Bei Rückkehr aus dem Ausland entfallen die Rückforderungsansprüche und die Fördermittel werden dann auch nachträglich für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes gewährt. Sind Sie als Arbeitnehmer nur vorübergehend im Ausland tätig und behalten Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland bei, ändert sich natürlich nichts an der Förderung.


Wie werden die Leistungen aus dem Altersvorsorgevertrag besteuert?

Die von Ihnen in der Ansparphase erbrachten Beiträge für den Altersvorsorgevertrag zahlen Sie aus unversteuertem Einkommen. Die Leistungen, die Sie aus dem Vertrag erhalten, also die monatlichen Rentenzahlungen sind als sonstige Einkünfte dann voll zu besteuern (nachgelagerte Besteuerung). Hierbei ist es unerheblich, ob die Leistungen auf eigenen Beiträgen, den erhaltenen Zulagen oder aufgrund von erwirtschafteten Erträgen beziehungsweise Wertsteigerungen während der Vertragszeit beruhen.

Sonstige Renten aus privaten Rentenversicherungsverträgen, die Sie bereits vor 2002 erhalten, werden aufgrund einer Übergangsregelung weiterhin nur mit dem Ertragsanteil besteuert.


Ist ein Wechsel der Anlageform möglich?

Ein Wechsel der Anlageform ist möglich, das heißt, Sie könnten beispielsweise von einer Rentenversicherung in einen Fonds oder umgekehrt wechseln. Der Anbieter muss dabei sicherstellen, dass beim Wechsel mindestens die eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Dies geht natürlich zulasten der Rentabilität der Anlage.


Beispiele zur steuerlichen Förderung

Beispielrechnungen zur steuerlichen Förderung der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge können Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums einsehen. Anhand der gegebenen Tabellen können Sie Ihre Zulagen sowie mögliche zusätzliche steuerliche Entlastung durch Sonderausgabenabzug abschätzen.


Berechnung der individuellen Förderung

Ihren persönlichen Förderanspruch können Sie mithilfe unseres Berechnungsbogens leicht ermitteln.

Wählen Sie zur korrekten Berechnung zunächst aus, ob Sie allein stehend oder verheiratet sind.

Bei Verheirateten ist dann weiter zu unterscheiden, ob beide Partner rentenversicherungspflichtig beschäftigt sind oder nur einer der Partner. Sind beide Partner rentenversicherungspflichtig beschäftigt schließt jeder einen eigenen Vertrag ab und somit muss der Förderanspruch für beide Partner separat berechnet werden. Die Kinder können der Ehefrau zugerechnet werden oder aber auf beide Partner verteilt werden. Eine Aufteilung der Kinder auf beide Ehepartner ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn beide lediglich den Sockelbeitrag zahlen sollten.

Bei Verheirateten mit einem rentenversicherungspflichtigen Partner ist zu prüfen, ob der zweite Partner ebenfalls Anspruch auf Förderung hat. Hierzu ist es notwendig, dass dieser nicht berufstätig (auch beispielsweise nicht im Erziehungsurlaub) oder nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, also beispielsweise Beamter oder Selbstständiger ist. Des Weiteren muss für den zweiten Partner ein eigener auf seinen Namen lautender Altersvorsorgevertrag bestehen. In diesem Fall werden bei der Berechnung des Mindesteigenbeitrags (Eigenanteil) für den rentenversicherungspflichtigen Partner die beiden Ehepartnern zustehenden Zulagen berücksichtigt. Leistet der rentenversicherungspflichtige Ehegatte den Mindesteigenbeitrag, hat auch der zweite Partner Anspruch auf die volle Zulage.

Zur Veranschaulichung einer "gekürzten Zulage" soll folgende Beispielrechnungen für einen Alleinstehenden ohne Kinder für die Endstufe 2008 dienen:

rentenversicherungspflichtiges Einkommen des Vorjahres
40.000 €
Mindesteigenbeitrag (4% des rentenversicherungspflichtigen Einkommens)
1.600 €
gesetzlicher Höchstbeitrag
2.100 €
somit sind anzusetzen
1.600 €
abzüglich der Zulage
-154 €
Mindesteigenbeitrag
1.446 €
Sockelbeitrag
90 €
jährlicher Mindesteigenbeitrag somit
1.446 €
anstatt des geforderten Mindesteigenbeitrags wird lediglich geleistet
1.000 €
anstatt der vollen Zulage von 154 € wird nur eine gekürzte Zulage in Höhe von ( 154 € * 1.000 / 1.446 ) gewährt
106,50 €
die Zulage vermindert sich somit um jährlich
47.50 €

Für die Zulagenermittlung von Verheirateten mit einem rentenversicherungspflichtigen Partner soll folgende Beispielrechnung dienen. Die Eheleute haben zwei Kinder, die dem nicht rentenversicherungspflichtigen Partner zugeordnet werden.

Zulagenermittlung für den rentenversicherungspflichtigen Partner
rentenversicherungspflichtiges Einkommen des Vorjahres
40.000 €
Mindesteigenbeitrag (4% des rentenversicherungs­pflichtigen Einkommens)
1.600 €
gesetzlicher Höchstbeitrag
2.100 €
somit sind anzusetzen
1.600 €
abzüglich der Zulage ( 2 x 154 € + 2 x 185 € )
-678 €
Mindesteigenbeitrag
922 €
Sockelbeitrag
90 €
jährlicher Mindesteigenbeitrag somit
922 €
der rentenversicherungspflichtige Partner leistet einen Eigenbeitrag in Höhe von
1.000 €
Da der geforderte Mindesteigenbeitrag geleistet wird, wird die volle Zulage in Höhe von 154 € gewährt. Die zweite Grundzulage sowie die Kinderzulage stehen dem Partner zu.
Zulagenermittlung für den nicht rentenversicherungspflichtigen Partner
Mindesteigenbeitrag des Partners
922 €
geleisteter Eigenbeitrag des Partners
1.000 €
Da der Partner den geforderten Mindesteigenbeitrag geleistet hat, steht auch dem Ehegatten die volle Zulage in Höhe von 525 € ( 154 € + 2 x 185 € ) zu.

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