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Welche Leistungen können vereinbart werden?

Die monatliche Berufsunfähigkeitsrente ist frei vereinbar. Die Versicherungsdauer kann maximal bis zu einem Alter von 65 Jahren gewählt werden. Nach Ablauf der Versicherungsdauer endet auch der Anspruch auf Leistungen.

Es ist jedoch möglich, Versicherungsdauer und Leistungsdauer voneinander abweichend zu vereinbaren. Als 30-jähriger könnten Sie beispielsweise eine Versicherungsdauer von 25 Jahren und eine Leistungsdauer von 30 Jahren vereinbaren. Die Versicherungsdauer gibt den Zeitraum an, innerhalb dessen Sie Versicherungsschutz im Falle einer Berufsunfähigkeit genießen. Die Leistungsdauer definiert den Zeitraum bis zu dessen Ablauf Sie Leistungen erhalten.

BeispielWerden Sie also innerhalb der Versicherungsdauer berufsunfähig, erhalten Sie bis zum Ablauf der Leistungsdauer Ihre BU-Rente. Tritt die Berufsunfähigkeit nach obigem Beispiel vor dem 55. Lebensjahr ein, erhalten Sie Ihre BU-Rente bis zu 60. Lebensjahr. Werden Sie erst nach dem 55. Lebensjahr berufsunfähig, erhalten Sie keine Leistungen aus dem Vertrag.

Die meisten Berufsunfähigkeitstarife sehen die so genannte Pauschalregelung vor. Demnach tritt die Leistungspflicht des Versicherers ab einer Berufsunfähigkeit von mindestens 50 Prozent ein. Wird die 50%-Grenze erreicht oder überschritten, leistet der Versicherer die vereinbarte Rente, der tatsächliche Grad der Berufsunfähigkeit ist dann unerheblich. Sinkt der Grad der Berufsunfähigkeit unter 50 Prozent, so endet auch die Leistungspflicht des Versicherers.

Neben der Pauschalregelung wird teilweise auch eine Staffelung der Versicherungsleistung angeboten. Hier wird die volle Rente erst ab einem Grad der Berufsunfähigkeit von 75% gezahlt. Bei einem geringeren Grad, der mindestens 25% betragen muss, wird der entsprechende Prozentsatz der vollen Rente fällig.

 

 

 

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