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Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBV) oder Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ)?

Neben der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (SBV), bei der nur das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert wird, gibt es die Möglichkeit zu den meisten Lebens- und Rentenversicherungen mit Todesfallleistung (ausgenommen sind die vermögensbildenden Lebensversicherungen) eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) einzuschließen. Die SBV bietet sich für denjenigen an, der auf eine Hinterbliebenenversorgung verzichten kann beziehungsweise kein Kapital ansparen will, weil er dazu bereits andere Vorsorgeformen nutzt.

Tipp Ansonsten könnte erwogen werden die BUZ in eine Risikoversicherung, eine Kapital-Lebensversicherung, eine fondsgebundene Lebensversicherung oder eine private Rentenversicherung einzuschließen. Empfehlenswert ist insbesondere der Einschluss einer BUZ in eine Risikoversicherung, da hier der Berufsunfähigkeitsschutz als Zusatz wesentlich preiswerter ist als die selbstständige Berufsunfähigkeitsabsicherung. In einigen Fällen ist sogar eine Risikoversicherung inklusive BUZ bei gleicher BU-Rente preiswerter als eine SBV, das heißt, der Todesfallschutz wird einem "fast" geschenkt. Bei Ihren Überlegungen und der Anforderung von Versicherungsvergleichen sollten Sie daher immer beide Möglichkeiten prüfen.

Der Einschluss einer BUZ in eine Lebens- oder Rentenversicherung ist immer mit höheren Beiträgen verbunden, da hier zusätzlich Geld angespart und zum Vertragsende plus einer Gewinn-Beteiligung ausgezahlt wird. Die Bindung des Berufsunfähigkeitsschutzes an eine dieser Versicherungen kann dann problematisch werden, wenn Sie den Sparvorgang nicht mehr wünschen. Kündigen Sie die Hauptversicherung, fällt damit gleichzeitig der Berufsunfähigkeitsschutz weg.

 

 

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