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Sonderausgaben

Beiträge zur

  • privaten Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung
     
  • Unfall- und Haftpflichtversicherung
     
  • Todesfallversicherung
     
  • Kranken- und Pflegeversicherung
     
  • Arbeitslosigkeitsversicherung
     
  • privaten Kapitallebensversicherung, die vor 2005 abgeschlossen wurde
     
  • privaten Rentenversicherung, die vor 2005 abgeschlossen wurde
     

können Selbstständige jährlich bis zu 2.400 Euro (Ehegatten: 4.800 Euro) als Sonderausgaben geltend machen. Bei Beamten und für Steuerpflichtige, die steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse erhalten (Arbeitnehmer, Rentner), reduziert sich dieser Höchstbetrag auf 1.500 Euro (Ehegatten: 3.000 Euro).

Die Beiträge zu Kapitallebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht können dabei zu 88% und die Beiträge zu privaten Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht zu 100% berücksichtigt werden.

Damit alle Steuerpflichtigen nach der Neuregelung mindestens so viel abziehen können wie nach dem alten Recht, führt das Finanzamt eine so genannte Günstigerprüfung durch. Soweit die nach altem Recht geltenden Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen günstiger sind, können diese weiterhin in den Jahren 2005 bis 2019 in Anspruch genommen werden. Ab 2011 wird jedoch der insbesondere für Selbstständige gewährte "Vorwegabzug" von Vorsorgeaufwendungen schrittweise reduziert. Ab 2020 entfällt die Günstigerprüfung dann ganz.

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