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Änderungen bei den gesetzlichen Renten

Besteuerung der gesetzlichen Rente nach altem Recht

Nach altem Recht muss ein Teil der Rente versteuert werden. Die Höhe dieses so genannten Ertragsanteils ist abhängig von der Art der Rente. Unterschieden wird in:

  • lebenslange (unbefristete) Leibrenten
    Altersrenten und große Witwen-Renten, hierzu zählen auch Renten aus landwirtschaftlichen Alterskassen sowie berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die die Zahlung einer lebenslangen Rente nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres vorsehen
     
  • abgekürzte Leibrenten
    Erwerbsminderungsrenten, zeitlich begrenzte große Witwen-Renten, kleine Witwen-Renten, Waisenrenten und Erziehungsrenten

Bei lebenslangen Renten hängt der Ertragsanteil vom Alter des Rentners bei Rentenbeginn wie folgt ab:

Alter bei Rentenbeginn
50
55
60
61
62
63
64
65
Ertragsanteil in % der Rente
43
38
32
31
30
29
28
27

Der Ertragsanteil bei Rentenbeginn mit 65. Jahren beträgt demnach 27%. Bei einer Jahresbruttorente von 10.000 Euro (entspricht in etwa der durchschnittlichen Altersrente 2003) würden somit 2.700 Euro bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens berücksichtigt. Der Grundfreibetrag liegt in 2004 bei 7.664 Euro, Steuern werden also nicht fällig.

Bei abgekürzten Leibrenten ist die Höhe des Ertragsanteils von der Dauer der Rente wie folgt abhängig:

Laufzeit in Jahren
1
5
10
15
20
25
30
35
Ertragsanteil in % der Rente
0
9
19
28
35
41
47
51

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