Private Finanzen - Finanzen aktuell: INTERVIEW: "...dem Berater ausgeliefert" - Börse Online

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat heute in Berlin erneut gefordert, das Privatkundengeschäft der Banken künftig strenger zu regulieren. Vor allem Anleger sollen künftig besser geschützt werden. Die Verbraucherschützer wollen vor allem, dass es sich für Banken künftig nicht mehr lohnt, nur wegen üppiger Provisionen Kunden Finanzprodukte zu verkaufen. Eine Sorgfaltspflicht bei der Anlageberatung haben Banken bereits; wenn es nach dem VZBV geht, soll künftig der Druck auf die Banken erhöht werden, sich an diese Sorgfaltspflicht auch zu halten. Dazu fordern die Verbraucherschützer vor allem eine längere Verjährungsfrist bei Falschberatung und eine Beweislastumkehr: Künftig sollen Bankberater beweisen müssen, dass sie korrekt beraten haben. Bisher gilt, dass Anleger beweisen müssen, dass der Bankberater sie falsch beraten hat oder ihnen Finanzprodukte verkauft hat, die nicht zu ihren Anlagezielen passen. BÖRSE ONLINE sprach mit Dorothea Mohn, Referentin für Altersvorsorge und Kapitalanlageprodukte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen

 

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