Veröffentlicht in Pressespiegel

Pflichtversicherung gegen Hochwasser stößt auf Widerstand

Bundesjustizminister Heiko Maas erwägt eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. Diese gab es früher schon einmal in Baden-Württemberg und auch in alten DDR-Policen war der Elementarschutz enthalten. Wer sich heute u. a. gegen Überschwemmungen, Starkregen und Erdbeben schützen will, muss eine Zusatzversicherung zur Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung abschließen. Doch nur ein Drittel der Hausbesitzer hat eine solche Elementarschadenversicherung, zum einen, weil ihnen Beiträge und Selbstbeteiligungen zu hoch sind, oder weil sie glauben, dass am Ende der Staat einspringen würde. Für Justizminister Maas sind zu wenige gegen Elementargefahren versichert, für ihn wäre eine " möglichst große Verbreitung von Elementarschadensversicherungen wünschenswert".

Die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden diskutieren die Minister bei ihrem Treffen am Mittwoch, entsprechend der Vereinbarung von Union und SPD im Koalitionsvertrag.

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