Von Finanztest beleuchtet: Haftpflicht-Versicherungen bei Kindern

Köln, 17. September 2009. Genau hingesehen hat das Verbrauchermagazin "Finanztest" beim Haftpflichtschutz für Familien mit kleinen Kindern. Die Deckung von Schäden, die durch "deliktunfähige" Kinder verursacht werden, war den Prüfern dabei ein besonderer Blick wert. Denn hier trennt sich die Vertragsspreu vom -weizen.

Nur etwa die Hälfte der 140 untersuchten Haftpflichttarife erbringen diese wichtige Leistung. Lediglich eine Handvoll schafft es nach Erkenntnis der Tester, diese zusätzliche Sicherheit wie der Direktversicherer EUROPA auch mit einem besonders günstigen Beitrag zu verknüpfen.

Als deliktunfähig gelten Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres. Verursachen sie einen Schaden, müssen dafür laut Gesetz weder die Eltern noch deren Haftpflichtversicherung zahlen. Der Geschädigte hat also das Nachsehen - egal, wie enorm der Schaden auch sein mag.

 

 

Sogar bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres gilt die Deliktunfähigkeit von Kindern bei Schäden im motorisierten Straßenverkehr. Etwa, wenn sie durch Unachtsamkeit einen Unfall provozieren. Auch dann muss per Gesetz niemand für die Personen- und Sachschäden geradestehen.

Nur einige Haftpflichtversicherungen leisten deshalb freiwillig auch für Schäden durch deliktunfähige Kinder, stellt Finanztest in seiner Ausgabe 9/2009 fest.

Als besonders preiswert erweist sich die EUROPA, der das sogar für einen Jahresbeitrag von nur wenig mehr als 70 Euro für den gesamten Familientarif gelingt.