Elementarzusatzversicherung bei Starkregen

Laut Unwetterzentrale Deutschland soll es in den nächsten beiden Tagen zu heftigen Regenfällen in Bayern kommen. Starkregen, der erst die Kanalisation und dann die Keller flutet, kann auch Orte abseits von Gewässern überschwemmen. Wie kann man sich schützen, welche Versicherung zahlt im Schadenfall?

Bei drohendem Starkregen ist es wichtig, sich immer ein aktuelles Bild der Lage zu machen, sei es durch Rundfunk, Fernsehen oder Internet. Überprüfen Sie, ob das Rückstauventil im Keller funktionsfähig ist. Eine regelmäßige Wartung lohnt sich. Beobachten Sie, ob die Kanalisation vollläuft und Ihr Keller daher in Gefahr ist zu überfluten. Schalten Sie im Falle eines Falles Heizungen und elektrische Geräte aus.

Gefährdete Räume sollten mit Brettern abgedichtet werden. Auch Sandsäcke bieten Schutz. Bringen Sie wertvolle Gegenstände und Dokumente in Sicherheit. Ein weiterer Tipp: Vergessen Sie nicht, das Auto rechtzeitig aus der Tiefgarage herauszufahren.

Elementarzusatzversicherung notwendig

Schäden am Wohngebäude und am Hausrat sind bei Starkregen nur dann gedeckt, wenn innerhalb der Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung das Risiko Elementargefahren vertraglich eingeschlossen wurde. "Die Zusatzversicherung kostet wenig und bringt eine große Absicherung", erläutert Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstandsmitglied der Allianz Versicherungs-AG. "Wird ein Gebäude beispielsweise durch Starkregen beschädigt, beläuft sich der Reparaturaufwand schnell auf mehrere zehntausend Euro."

Da viele Bürger fernab von Gewässern die Gefahr von Starkregen unterschätzen, hat die Bayersche Staatsregierung im Februar 2009 die Kampagne "Voraus denken - elementar versichern" gestartet, an der sich auch die Allianz beteiligt. Während der Kampagne profitieren Allianz Kunden bei ihrer Gebäude- und Hausratversicherung von einer Vergünstigung: "Wer 2009 für sein Gebäude eine Elementarversicherung abschließt bekommt 25 Prozent Nachlass. In der Hausratversicherung kann während der Kampagne die Elementarversicherung bis zur nächsten Hauptfälligkeit beitragsfrei eingeschlossen werden", erklärt Gutberlet.