Überlegt für das Alter vorsorgen

Nicht nur zu wenig Vorsorge ist schlecht: Wer unüberlegt bei der Altersvorsorge vorgeht, kann leicht in ein finanzielles Dilemma geraten, wenn er sich übereilt auf zu hohe Beiträge festlegt.

Sparer sollen vor Vertragsabschluss realistisch einschätzen, wie viel sie auf Dauer monatlich investieren können. Wird das Geld knapp und Verträge werden vorzeitig gekündigt oder nicht weiter bespart, sind die Verluste meist erheblich. Wenn das Konto also regelmäßig im Minus ist und der Dispokredit ausgeglichen werden muss, sollte die Altersvorsorge noch warten. Zunächst empfiehlt sich ein kleines Finanzpolster als Notfallreserve, bevor langfristig Geld angelegt werden kann.

Außerdem hat die Absicherung der derzeitigen Risiken absoluten Vorrang. Krankenversicherung und Haftpflichtversicherung müssen sein und auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte in jungen Jahren abgeschlossen werden.