Was kostet die Zusatzrente?

Sparer müssen Kosten für Altersvorsorgeverträge einkalkulieren


(Berlin, 17. März 2009). Die Beiträge, die Sparer in ihre zusätzliche Altersvorsorge wie Lebensversicherungen, Fonds oder Riester-Rente einzahlen, fließen nicht in voller Höhe in das Guthaben. Sparer bezahlen mit ihren Beiträgen auch die Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten ihres Vertrages. Und die können je nach Produkt und Anbieter stark variieren. Vor Vertragsabschluss sollten Sparer daher neben den Renditeerwartungen unbedingt die Kosten einzelner Angebote vergleichen. Dazu rät die Initiative "Altersvorsorge macht Schule", an der sich die Bundesregierung, die Deutsche Rentenversicherung und weitere Partner beteiligen und die bundesweit an Volkshochschulen unabhängige Kurse für die eigene Altersvorsorge anbietet. 


Damit sich Verbraucher vor bösen Überraschungen schützen können, müssen Anbieter von Lebensversicherungen und Riester-Produkten Kunden vor Vertragsabschluss über alle tatsächlich anfallenden Kosten, deren zeitliche Verteilung sowie die Kosten beim Vertragswechsel informieren. Die Kosten müssen in Euro statt Prozentzahlen angegeben werden, was einen Vergleich der einzelnen Produkte erleichtert. 


Hilfe beim Vergleich erhalten Verbraucher bei der Stiftung Warentest, die einzelne Anlageformen leicht verständlich darstellt und analysiert. Die Zeitschrift "Finanztest" veröffentlicht regelmäßig Vergleiche der einzelnen Riester-Produkte. Außerdem beraten zum Beispiel auch Verbraucherzentralen zu Altersvorsorgeanlagen. 


Umfassende Informationen zu allen Aspekten der zusätzlichen Altersvorsorge gibt es in den Kursen von "Altersvorsorge macht Schule", die bundesweit an den Volkshochschulen stattfinden. Mehr Informationen dazu finden Sie auch im Internet unter www.altersvorsorge-macht-schule.de oder telefonisch unter 0800 10004800.