Risikolebensversicherungen mit Preisunterschieden von über 100 Prozent

16.03.2010 - Der Vergleich von Risikolebensversicherungen lohnt sich. Der teuerste Anbieter verlangt meist mehr als doppelt so hohe Beiträge wie der günstigste, so die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Das macht im Jahr häufig mehrere hundert Euro Unterschied aus.

So zahlt ein 27-jähriger Nichtraucher für eine Versicherungssumme von 150.000 Euro beim günstigsten Anbieter derzeit 177 Euro im Jahr, beim teuersten 634 Euro. Finanztest hat anhand von Modellfällen die Angebote von 46 Unternehmen verglichen. Die Gesellschaften CosmosDirekt, Ergo Direkt (ehemals KarstadtQuelle), Neckermann und Ontos haben es dabei besonders häufig unter die Top Ten geschafft.

Letztlich entscheidet aber der Einzelfall: Frauen zahlen weniger als Männer, Nichtraucher meist weniger als Raucher und jüngere Kunden weniger als ältere. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Ein 34-jähriger Raucher zahlt beim günstigsten überregionalen Anbieter 489 Euro im Jahr für eine Versicherungssumme von 150.000 Euro, das sind 266 Euro mehr als das günstigste Angebot für einen gleichaltrigen Nichtraucher.

Auch gesundheitliche Probleme treiben den Preis für den Schutz nach oben. Gerade junge Kunden sollten sich für einen Vertrag mit Nachversicherungsgarantie entscheiden. Dann können sie später die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Der ausführliche Test Risikolebensversicherung findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/risikolebensversicherung. Die Stiftung Warentest bietet zudem unter www.test.de/analyse-risikoleben eine persönliche Analyse an.