Reise-Krankenversicherung: Urlaub ohne Hindernisse

GipsarmCoburg, den 12. Februar 2010 – Urlaub im Winter mit Sonne, Schnee und Spaß pur? Die Wahrheit sieht leider oft ganz anders aus: Jahr für Jahr haben Tausende von Skiläufern Pech, verunglücken auf den Pisten und müssen in der Klinik behandelt werden. Die HUK-COBURG sagt, womit man bei Arztbesuchen oder Krankenhausaufenthalten im Ausland rechnen muss.

Gesetzlich Krankenversicherte haben die Möglichkeit, sich mit einer europäischen Versicherungskarte in der EU medizinisch versorgen zu lassen. Dies gilt auch für die Schweiz, Liechtenstein, Island, Norwegen, Kroatien und Mazedonien. In Staaten, die mit Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen haben, braucht der Patient für seinen Besuch beim Arzt einen Auslandskrankenschein. Für deutscher Patienten ist wichtig zu wissen, dass im Urlaubsland nach dem Leistungskatalog der dortigen Krankenkasse behandelt wird. Die Leistungen im Ausland können von den gewohnten deutschen beträchtlich abweichen. So sind in einigen Staaten wesentlich höhere Zuzahlungen oder Eigenanteile üblich. Zudem muss darauf geachtet werden, dass es sich beim behandelnden Arzt um einen Vertragsarzt handelt.

Informationen zur Auslandsreise-Krankenversicherung der HUK-Coburg

Wer die Berge heruntersaust, sich dabei verletzt und ins Krankenhaus kommt, stellt häufig fest, dass die Ärzte vor Ort nur Privatpatienten annehmen. Ein einfacher Beinbruch mit ein paar Tagen Aufenthalt im Krankenhaus kann schnell einige tausend Euro kosten. Passiert der Unfall beispielsweise in den USA oder Kanada, mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht, muss der verunfallte Skifahrer sowieso seine gesamten Behandlungskosten selber zahlen.

Für den Transport von der Skipiste ins Krankenhaus kommt die gesetzliche Krankenkasse nicht auf. Kosten von 800 Euro für einen Rettungswagen bis zu einigen tausend Euro für die Bergung mit einem Hubschrauber sind nicht selten. Auch Verbraucherschützer empfehlen, mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung vorzusorgen: Sie trägt sowohl die Kosten für Privatbehandlungen als auch für eine Bergung auf der Piste. Wird durch einen Unfall ein Krankenrücktransport notwendig, übernimmt die Auslandsreise-Krankenversicherung die Organisation des Rücktransports  und trägt hierfür die Kosten.

 

Bei privat Versicherten ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung meist mit in der Privatversicherung eingeschlossen. Wer sich nicht sicher ist, sollte vor Reiseantritt bei seiner Krankenversicherung anfragen.

Nicht ohne Haftpflichtversicherung

Aber auch andere Gefahren laueren auf der Piste: Wer sich im Rausch der Geschwindigkeit nicht an die Verkehrsregeln der FIS hält und einen Unfall verursacht, muss dafür haften. Wird dabei jemand verletzt, können Behandlungskosten, Schmerzensgeld oder auch Verdienstausfall in ungeahnte Höhen schnellen. Bleiben sogar gravierende und dauerhafte Schäden zurück, kann außerdem eine lebenslange Rentenzahlungen fällig werden. Ohne private Haftpflichtversicherung muss der Schädiger dies alles aus der eigenen Tasche zahlen.

Informationen zur Privathaftpflicht der HUK-Coburg

Fehlt die Haftpflichtversicherung, kann das insbesondere für das Opfer böse Folgen haben. Denn reicht das Privatvermögen des Unfallverursachers nicht aus, um die Ansprüche des Geschädigten zu erfüllen, geht der leer aus.
Die Erfahrung zeigt: Bleiben dauerhafte Schäden zurück, wird Geld benötigt. Häufig muss das Leben umorganisiert werden, eventuell muss sogar die Wohnung oder das Haus behindertengerecht umgebaut werden. Im Invaliditätsfall schützt eine private Unfallversicherung. Sie zahlt übrigens immer, egal ob man durch den Unfallverursacher zusätzlich entschädigt wird oder nicht.

Unfallversicherung der HUK-Coburg

Gipsarm
Schlimm genug, wenn man seinen Winterurlaub im Krankenhaus statt auf der Piste verbringt: Eine Auslandsreise-Krankenversicherung verhindert, dass zu den Schmerzen auch noch Kosten kommen. Foto: HUK-COBURG