• Startseite
  • News
  • Branchennews
  • Presseinformation des Aufsichtsratsvorsitzenden des Deutscher Ring Krankenversicherungsvereins a. G., Dr. Dietmar Jllert Deutscher Ring: Unnötige Eskalation durch Bâloise

Presseinformation des Aufsichtsratsvorsitzenden des Deutscher Ring Krankenversicherungsvereins a. G., Dr. Dietmar Jllert

Deutscher Ring: Unnötige Eskalation durch Bâloise


Hamburg (ots) - Die heutigen Beschlüsse in den Aufsichtsräten der Deutscher Ring Sachversicherungs-AG und der Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG haben zu einer unnötigen Eskalation zwischen Deutscher Ring Krankenversicherungsverein und Bâloise geführt. Die Bâloise hat im Vorfeld der heutigen Aufsichtsratssitzung leider keinen ernsthaften Versuch unternommen, die Zusammenarbeit zwischen der Sach- und Lebensversicherung des Deutschen Rings und dem Krankenversicherungsverein in gemeinsamen Gesprächen einvernehmlich zu ordnen.

Heute haben die Aufsichtsräte der Sach- und Lebensversicherung des Deutschen Rings zumindest mit den Stimmen der Bâloise-Vertreter den gesamten bisherigen Vorstand unter Vorsitz von Wolfgang Fauter abberufen und durch einen unternehmensfremden Vorstand ersetzt. Die Bâloise hat damit einen in der deutschen Versicherungsgeschichte einmaligen Vorgang geschaffen und die Situation in der Deutscher Ring-Gruppe drastisch verändert. Der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein hält unverändert am Vorstand fest, der in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet hat.

Zwei unterschiedliche Vorstände greifen von heute an auf die gleichen Ressourcen in der Unternehmensgruppe zu. Eine von der Bâloise angekündigte Vernetzung der Sach- und Lebensversicherungssparte des Deutschen Rings mit der Basler Versicherung wird obendrein zu empfindlichen Auswirkungen auf die gemeinsame Zusammenarbeit führen. Dagegen verwahren sich Vorstand und Aufsichtsrat des Deutscher Ring Krankenversicherungsverein, weil dies zu einer einseitigen Verschlechterung für den Krankenversicherungsverein führen würde. Da Veränderungen jedoch nur einvernehmlich beschlossen werden können, sind die Pläne der Bâloise aktuell aussichtslos.

Die Bâloise gibt als einen Grund für die Umstrukturierung vor, dass der bisherige, gemeinsame Vorstand für Sach, Leben und Kranken "Diener zweier Herren" gewesen sei. Nach den heutigen Aufsichtsratsbeschlüssen gibt es rund 1.500 Mitarbeiter und Vermittler, die von nun an "Diener zweier Herren" sind, da sie über Arbeitsverträge mit Leben und Kranken verfügen. Damit hat sich die Situation nicht verbessert.

  • Erstellt am .