Mit einer Unfallversicherung Kinder gegen Invalidität absichern

Wenn Kinder einen Unfall haben oder schwer erkranken, kommen zu den körperlichen und psychischen Folgen oft finanzielle Belastungen hinzu. Vom Staat erhalten sie nur wenig Unterstützung. Verbraucherschützer empfehlen daher, Kinder privat gegen Invalidität abzusichern.

Unfallversicherungen im Vergleich

Rund 25.000 junge Menschen in Deutschland sind Diabetiker, so die Zahlen des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher für das Jahr 2008. Erschreckend ist, dass immer mehr Babys und Kleinkinder betroffen sind. Die Ursachen für die Steigerung sind weitgehend unbekannt. Im aktuellen Gesundheitsbericht Diabetes 2009 wird dringend für mehr Ursachenforschung plädiert.

Positiv ist, dass es mittlerweile gute Behandlungsmethoden gibt, die ein einigermaßen normales Leben ermöglichen. Trotzdem muss in vielen Fällen mit einer Schwerbehinderung gerechnet werden. Neben Diabetes zählen Erkrankungen wie Krebs und Epilepsie, aber auch Unfälle zu den häufigen Ursachen für Kinderinvalidität.

Oft unterschätzt: Die finanziellen Folgen bei Invalidität

"Eltern verdrängen oft den Gedanken, dass gerade ihrem Kind etwas passieren kann. Dabei können durch frühzeitige Maßnahmen, wie zum Beispiel durch eine Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherung wenigstens die finanziellen Folgen abgefedert werden", sagt Michael Girke, Experte für Unfallversicherungen bei der Allianz Versicherungs-AG.

Wegen der schweren gesundheitlichen Beeinträchtigung des Kindes entstehen zusätzliche Kosten zum Beispiel durch besondere Therapien oder den erhöhten Betreuungsaufwand. Gleichzeitig verringert sich in vielen Fällen das Einkommen zumindest für ein Elternteil deutlich. Darüber hinaus wird das Kind auch als Erwachsener mehr Geld für seinen Lebensunterhalt aufbringen müssen. Der Staat zahlt nur den Mehrbedarf an Pflege, den ein krankes Kind im Vergleich zu einem gesunden hat. Das aber reicht in der Regel nicht aus.

Gutes Test-Ergebnis für Allianz Invaliditäts-Zusatzversicherung

Wer seinen Nachwuchs gegen Schwerbehinderung durch Unfall und zusätzlich auch durch Krankheiten finanziell absichern möchte, sollte eine Kinderinvaliditätsversicherung abschließen. Die Zeitschrift "Ökotest" nahm 2009 in einem Anbietervergleich Unfall- und Invaliditätsversicherungen für Kinder unter die Lupe. Die Invaliditäts-Zusatzversorgung (IZV) der Allianz belegte hierbei einen vorderen Rang.

Sie zahlt beispielsweise ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 die vereinbarte Rente. Die Leistung erfolgt monatlich, solange der GdB durch eine staatliche Behörde anerkannt wird, also gegebenenfalls lebenslang. Empfohlen wird eine monatliche Rente von wenigstens 500 Euro. Der Versicherungsschutz kostet für ein Mädchen 13,70 Euro und für einen Jungen 15,41 Euro im Monat. Wer zusätzlich sein Kind zum Beispiel im Krankenhaus privat behandeln lassen und Kosten für Heilpraktiker erstattet haben will, für den bietet die Allianz das Kinder-Gesundheitspaket an.

Ein Beispiel: Jannik erkrankt mit fünf Jahren an Diabetes

Der fünfjährige Jannik muss plötzlich viel mehr trinken und öfter als sonst auf die Toilette. Er verliert schnell an Gewicht und ist nach drei Tagen apathisch. Im Krankenhaus stellt der Arzt Diabetes Typ 1 fest und gibt ihm das lebensrettende Insulin. Jannik benötigt von nun an täglich Insulinspritzen und besondere Ernährung. Zudem muss er regelmäßig seine Blutzuckerwerte überprüfen.

Unfallversicherungen im Vergleich

Wegen der chronischen Erkrankung verkürzt Janniks Mutter ihre Arbeitszeit. Als bei dem Jungen vom zuständigen Amt im Jahr 2000 ein GdB von 50 anerkannt wird, erhält er die vereinbarte monatliche Rente in Höhe von 500 Euro aus der IZV, die seine Eltern für ihn abgeschlossen hatten. Jannik ist inzwischen 14 und hat gelernt, seinen Alltag trotz Krankheit zu bewältigen. Seine Rente aus der IZV beträgt durch Anpassungen nun 543 Euro.