Riestern hoch vier

Lebenssituation und Risikobereitschaft entscheiden über den Riester-Weg


(Berlin, 24. März 2009). Wer mit der Riester-Rente staatlich gefördert vorsorgen möchte, kann zwischen vier Produkttypen wählen. Bevor die Entscheidung für ein Produkt fällt, sollten Sparer prüfen, ob dieses zur individuellen Lebenssituation und zur persönlichen Risikobereitschaft passt, rät die Initiative "Altersvorsorge macht Schule", an der sich die Bundesregierung, die Deutsche Rentenversicherung und weitere Partner beteiligen und die bundesweit an Volkshochschulen unabhängige Kurse für die eigene Altersvorsorge anbietet. 


Für ältere Sparer und jene, die mit geringen Kosten sicher vorsorgen wollen, eignen sich Riester-Banksparpläne besonders. Wer sehr sicherheitsorientiert ist und bereits beim Vertragsabschluss wissen will, wie hoch die Rente sein wird, sollte sich für eine Riester-Rentenversicherung entscheiden. Jüngere und risikobereite Sparer können mit dem Riester-Fondssparen ihr Vorsorgekapital ansammeln. Wer von den eigenen vier Wänden träumt, kann mit der Eigenheimrente, auch "Wohn-Riester" genannt, das angesparte Geld für den Kauf oder Bau einer Immobilie verwenden oder zur Tilgung eines laufenden Kredites für Haus bzw. Wohnung. 


Egal, welcher Weg eingeschlagen wird - die staatlichen Riester-Kriterien gewährleisten, dass zum Auszahlungsbeginn mindestens alle eingezahlten Beiträge plus die staatlichen Zulagen garantiert sind. Dazu sind alle Anbieter von Riester-Produkten gesetzlich verpflichtet. 


Umfassende Informationen zu allen Aspekten der zusätzlichen Altersvorsorge gibt es in den Kursen von "Altersvorsorge macht Schule", die bundesweit an den Volkshochschulen stattfinden. Mehr Informationen dazu finden Sie auch im Internet unter www.altersvorsorge-macht-schule.de oder telefonisch unter 0800 10004800.