Kindergelderhöhung sinnvoll nutzen:

Alles andere als Kinderkram


Köln, 16. Dezember 2008. Mit Anfang des Jahres 2009 zahlt "Vater Staat" mehr Kindergeld: pro Monat zusätzlich 10 Euro fürs erste und zweite Kind, 16 Euro für jedes weitere. Dieses Plus in der Familienkasse ist alles andere als Kinderkram - weil es für den Nachwuchs äußerst wichtig werden kann. Vorausgesetzt, man nutzt die zusätzliche Zahlung wirklich zum unmittelbaren Wohl und Nutzen des Kindes.

So kann man bereits mit nur einem kleinen Teil der Erhöhung das wohl gefährlichste Sicherheitsrisiko im Kinderalltag schließen: den lückenhaften Unfallschutz.

Vielen Eltern ist nicht bewusst, dass die gesetzliche Unfallversicherung für ihr Kind nur im Kindergarten und in der Schule sowie auf dem unmittelbaren Hin- und Rückweg gilt. Außerhalb dieser Zeiten besteht keinerlei Versicherungsschutz. Nicht in der Freizeit und zuhause, nicht an Wochenenden und Feiertagen, nicht in den Ferien, nicht auf Reisen. Babys und kleinere Kinder, die nicht oder noch nicht den Kindergarten besuchen, sind sogar rund um die Uhr völlig schutzlos.

Doch statistisch ereignen sich 80 Prozent aller jährlich rund zwei Millionen Kinderunfälle genau in diesen von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht erfassten Zeiten. Hier lauert also ein enormes Risiko.

Verantwortungsvolle Eltern können diese große Sicherheitslücke zum Glück - auch dank der aktuellen Kindergelderhöhung - mühelos schließen: durch den Abschluss einer privaten Kinderunfallversicherung.

Sie kostet meist nur wenige Euro Beitrag und bietet dafür eine Rund-um-die-Uhr-Gültigkeit an 365 Tagen im Jahr und weltweit. So erhält man beim günstigen Direktversicherer EUROPA für ein Kind unabhängig vom Alter bis zur Volljährigkeit bereits ab einem Monatsbeitrag von lediglich 3,33 Euro lückenlosen Schutz. Grundsätzlich sind bei diesem Anbieter auch Leistungen beitragsfrei mitversichert, die es in der gesetzlichen Unfallversicherung gar nicht gibt, etwa Kosten für kosmetische Operationen oder Kurkostenbeihilfe.

Noch ein Tipp für die richtige Entscheidung: Bei der privaten Unfallversicherung für Kinder sollte unbedingt geprüft werden, ob auch die Folgekosten von Zeckenbissen beitragsfrei mitversichert sind. Bislang ist das die ganz große Ausnahme. Perfekt ist es, wenn sogar die finanziellen Folgen von Impfschäden übernommen werden.

Übrigens zahlt eine private Unfallversicherung auch dann, wenn parallel bereits die gesetzliche leistet.

Mit der aktuellen Kindergelderhöhung können und sollten sich eigentlich alle Eltern den wirklich notwendigen privaten Unfallversicherungsschutz für ihren Nachwuchs leisten. Alles andere wäre Kinderkram.

  • Erstellt am .