Jeder Zweite setzt bereits auf Riester

  • Wohneigentum wird vor allem als Altersvorsorge gesehen
  • Jeder zweite Eigenheim-Planer hat einen Riester-Vertrag
  • Hoher Beratungsbedarf rund um Wohn-Riester-Produkte


Weshalb planen Menschen in Deutschland, sich ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu kaufen? Vorrangig, um fürs Alter vorzusorgen. Das hat eine Umfrage ergeben, die kürzlich von der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Allianz Deutschland AG durchgeführt wurde. Befragt wurden insgesamt 1000 Immobilienbesitzer sowie Personen, die innerhalb der nächsten fünf Jahre in die eigenen vier Wände ziehen möchten.

Als häufigsten Grund für den geplanten Immobilienkauf nannten 38 Prozent der zukünftigen Eigenheimbesitzer spontan die Altersvorsorge. Die zweitwichtigste Triebfeder für den Immobilienerwerb: Im eigenen Zuhause lasse es sich günstiger wohnen als zur Miete (34 Prozent). Auf Platz 3 der Rangliste folgt der Wunsch nach Eigentum (29 Prozent). Weniger relevant für den Kauf eines Eigenheims sind Aspekte wie zum Beispiel "mehr Platz" beziehungsweise "Familienzuwachs" (18 Prozent), "Unabhängigkeit" (17 Prozent), "Kapitalanlage" (16 Prozent), "Sicherheit" (15 Prozent), eine "höhere Lebensqualität" (7 Prozent) und schließlich der Traum vom "eigenen Garten" (4 Prozent).

Wohnsituation in Planung für das Alter einbeziehen

Kai Fischer, Fachbereichsleiter Baufinanzierung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, erkennt darin eine deutliche Tendenz: "Finanzielle Aspekte - auch und gerade mit Blick in die Zukunft - stehen beim Kauf einer Wohnimmobilie oben an. Günstige Zinsen bei der Immobilienfinanzierung spielen dabei eine wichtige Rolle. Mindestens ebenso wichtig ist es, dass die Finanzierung des Eigenheims sinnvoll in die gesamte Vermögens- und Altersvorsorgeplanung eingebunden ist."

Nahezu die Hälfte der Menschen, die vorhaben, mittelfristig in die eigenen vier Wände zu ziehen, besitzt bereits einen Riester-Vertrag, der es ihnen möglich macht, mit staatlichen Zulagen die eigene Altersvorsorge aufzustocken. Im Sommer 2008 wurde die Riester-Förderung per Gesetz um Zulagen für die private Wohnimmobilie, den so genannten "Wohn-Riester", erweitert. Laut der aktuellen Allianz-Umfrage weiß ein Großteil der zukünftigen Eigenheim-Besitzer von dieser Neuerung.

Wohn-Riester: Noch Aufklärungsbedarf

Wenn es aber darum geht, was die neue Riester-Förderung bietet, müssen die meisten passen. Nur ein Viertel der Befragten konnte von sich behaupten: "Ja, ich weiß genau, was sich hinter Wohn-Riester verbirgt". Rund 40 Prozent haben von der neuen Zulagenform zwar schon gehört, kennen aber keine konkreten Inhalte. Rund ein Drittel hat noch nie etwas vom neuen Eigenheimrentengesetz gehört.


"Viele Menschen haben zwar erkannt, dass der Traum von der Rente aus Stein mit Riester leichter realisierbar ist", sagt Kai Fischer. "Wie sich dieser Traum mit Hilfe von Wohn-Riester verwirklichen lässt, ist jedoch nur weni-gen bekannt. Hier ist kompetente Beratung gefragt." Immerhin gibt jeder zweite Immobilien-Planer ohne Riester-Vertrag in der Umfrage an, dass er die staatliche Förderung bei der Finanzierung seiner Immobilie in Anspruch nehmen würde. Am interessantesten an der neuen Immobilienförderung finden zukünftige Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, zu Beginn der Rente das Baudarlehen mit dem angesparten Kapital aus der Riester-Rente zu entschulden.

Verschiedene Riester-Produkte aus einer Hand

Es gibt viele Wege, mit staatlicher Unterstützung ein eigenes Zuhause zu finanzieren. Auch Riester-Produkte lassen sich ganz unterschiedlich für den Immobilienerwerb nutzen. Noch bieten nicht allzu viele Unternehmen Wohn-Riester-Produkte an. Die Allianz hat vom Riester-Darlehen über den Riester-Bausparvertrag bis hin zu Produkt-Kombinationen, wie zum Beispiel der Riester-Rente mit einer Option auf eine vergünstigte Baufinanzierung, für jeden Kunden das passende Produkt.


"Unsere jahrelange Erfahrung bei der Riester-Rente hat es uns möglich gemacht, als eines der ersten Unternehmen am Markt, Wohn-Riester-Produkte anzubieten und die Allianz Agenturen bundesweit mit der entsprechenden Beratungssoftware auszustatten", sagt Kai Fischer von der Allianz. "Auf diese Erfahrung können unsere Kunden bauen, indem sie die Kompetenz der Allianz rund um die Immobilie nutzen".