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HanseMerkur-Studie: Viele Deutsche sparen trotz abgeschlossener Zahnzusatzversicherung an den Zähnen

Hamburg, 6. Oktober 2009. Fast jeder sechste Deutsche (15 Prozent) hat in den vergangenen drei Jahren eine Zahnbehandlung aus Kostengründen aufgeschoben. Beinahe ebenso viele (13 Prozent) haben im selben Zeitraum beim Zahnersatz eine geringere Qualität gewählt, weil das optimale Material zu teuer war. Das sind Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut ipsos* im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgruppe. Das Erstaunliche dabei: Menschen mit einer Zahnzusatzversicherung verschieben Behandlungen beinahe genauso oft wie jene, die keine solche Versicherung abgeschlossen haben.

Zahnzusatzschutz ein Muss

„Die Ergebnisse der von uns angeregten Studie zeigen, dass wir unsere Kunden noch umfassender aufklären müssen“, folgert Eberhard Sautter, Vorstandsmitglied der HanseMerkur Versicherungsgruppe. „Eine Vertagung dringend notwendiger Behandlungen aus Kostengesichtspunkten ist die fatalste Entscheidung. Da uns bewusst ist, dass ein hochwertiger privater Zahnzusatzschutz nicht für alle Kunden finanzierbar ist, machen wir mit drei Produktvarianten Angebote für jeden Geldbeutel: vom Grundschutz EZ bis zum Hochleistungstarif EZP mit Leistungen zur professionellen Zahnreinigung und -versiegelung. In jedem Fall senkt bereits der von Finanztest als günstigstes Angebot der Branche prämierte EZ den Eigenanteil der Versicherten für Zahnersatz, Inlays und Implantate um 30 Prozent, und das auf Privatarztniveau“.

Je nach Umfang kann eine Zahnersatzbehandlung mehrere Tausend Euro kosten. Für viele Menschen unerschwinglich. Dabei sind Zahnzusatzversicherungen nicht einmal teuer oder können für einen geringen Mehrbeitrag deutlich aufgestockt werden. Für einen nur um etwa 11,50 Euro höheren Monatsbeitrag übernimmt zum Beispiel die HanseMerkur bis zu 100 Prozent der Kosten, wenn man sich für die reine kassenärztliche Regelversorgung entscheidet.

 

Warten kann teuer werden

Wer eine notwendige Zahnbehandlung nicht unmittelbar durchführen lässt, spart am falschen Ende. Denn meistens steigert Abwarten die Kosten: Durch eine Verletzung des harten Zahnschmelzes oder durch eine lockere Füllung gelangen Bakterien in das relativ weiche Zahninnere. Dort können sie innerhalb weniger Wochen Schäden anrichten, die später aufwändig repariert werden müssen. Auch beim Versicherungsschutz ist Abwarten die falsche Strategie: Wer zum Beispiel eine Zusatzversicherung erst nach der Diagnose abschließt, kann für die laufende Behandlung keine Erstattung erwarten. Deshalb gilt: Erst ausreichend absichern, so dass eine Zahnersatzbehandlung die Haushaltskasse nicht über Gebühr strapazieren würde – und dann beruhigt zum Zahnarzt gehen. 

* Repräsentative ipsos-Umfrage, August 2009; 1.000 Befragte ab 14 Jahren