Hält die Rente lang genug? Auszahlungsarten beachten

Wer sich für eine private Altersvorsorge entscheidet, sollte vor Vertragsabschluss darauf achten, wie lange die künftigen Auszahlungen reichen. Bei einer Altersvorsorge ohne staatliche Förderung kann die Art der Auszahlung mit dem Anbieter frei vereinbart werden.

Eine private Rentenversicherung zahlt bis zum Tod des Versicherten. Je nach Vertragsbedingungen können Ansprüche sogar vererbt werden.

 

Bank- und Fondssparpläne bieten zwei verschiedene Varianten an: Auszahlungen mit Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr. Die so genannte "ewige Rente" ist mit Kapitalerhalt möglich. Hier werden lediglich die im Alter anfallenden Zinsen des angesparten Kapitals ausgezahlt. Der monatliche Betrag fällt nicht so hoch aus, jedoch bleibt das Kapital bis zum Tode erhalten und kann vollständig vererbt werden. Bei Kapitalverzehr erhält der Sparer monatlich einen bestimmten Prozentsatz seines eingezahlten Kapitals plus Zinsen. Die Höhe der Monatsrente richtet sich nach der vereinbarten Laufzeit der Auszahlung. Mit der Zeit wird das gesamte Kapital verbraucht. Nicht aufgezehrtes Kapital kann ebenfalls vererbt werden.

Den Unterschied zwischen beiden Alternativen zeigt eine Beispielrechnung (jeweils vor Steuern): Wer mit 65 Jahren über 100.000 Euro verfügt, erhält mit Kapitalverzehr monatlich 520 Euro - bei einer Verzinsung von vier Prozent. Bei Kapitalerhalt stehen monatlich rund 320 Euro zur Verfügung.