Entschuldung ist erster Schritt in die Altersvorsorge

Im neuen Jahr gleich in die zusätzliche Altersvorsorge einzusteigen, ist ein guter Vorsatz. Vor dem eigentlichen Start ins Sparen für später sollten aber erst mögliche Konsumschulden getilgt werden.

 

Die Abbezahlung von Konsumschulden sollte Vorrang vor Sparmaßnahmen fürs Alter haben. Denn die für Schulden zu zahlenden "Soll-Zinsen" sind grundsätzlich höher als eventuell mögliche "Haben-Zinsen" beim Sparen. Und die wären nach Überschreitung des Sparerfreibetrages auch noch zu versteuern.

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Außerdem können belastende Kredite schnell dazu führen, dass die Beiträge zu Riester-Rente und Co. nicht mehr gezahlt werden können. Tritt diese Situation doch einmal ein, sollte der Vorsorgevertrag, soweit möglich, ruhend gestellt werden. Denn wer ihn stattdessen kündigt, macht in der Regel auch hier noch einmal Verluste.

"Altersvorsorge macht Schule" rät, Konsumschulden grundsätzlich zu vermeiden. Darlehen sollten allein für die Ausbildung oder ein Eigenheim aufgenommen werden. Sind diese noch abzubezahlen, wenn die Altersvorsorge-Planung ansteht, müssen die Raten unbedingt ausreichend in die Sparmaßnahmen einkalkuliert werden.