DKV stärkt Rechte der Patienten

Die DKV Deutsche Krankenversicherung, ein Unternehmen der ERGO Versicherungsgruppe, bietet ihren Kunden die deutschlandweit erste Rechtsschutzversicherung für Patienten an. Sie hilft bei allen Streitigkeiten, bei denen es um die Qualität der medizinischen Behandlung, Beratung und Pflege geht.

Unzulängliche Aufklärung, eine falsche Medikamentendosis oder im Extremfall die berühmte vergessene Schere im Bauch – bei medizinischen Behandlungen kommt es manchmal zu Fehlern. Besonders an Krankenhäusern, wo immer mehr Menschen in immer kürzerer Zeit behandelt werden müssen „Ärzte geben jeden Tag ihr Bestes für die Patienten. Aber gerade wenn die Belastung zu groß wird, passieren manchmal Fehler“, sagt DKV-Produktentwickler Dr. Elmar Terhorst.

Wie viele Patienten in Deutschland unter Behandlungsfehlern zu leiden haben, darüber gehen die Zahlen weit auseinander. Die Ärztekammern dokumentieren pro Jahr etwa 12.000 Fälle, Schätzungen gehen aber von bis zu einer Million Fällen aus. Fest steht: Wenn bei Operationen oder anderen medizinischen Behandlungen etwas schiefgeht, sind Patienten oft hilflos. Wie finde ich heraus, ob tatsächlich ein Fehler passiert ist? Kann ich auf Schmerzensgeld hoffen? Wann ist vielleicht sogar der Gang vor Gericht nötig?

Die ERGO Versicherungsgruppe will ihren Kunden in der privaten Krankenversicherung hier rechtlichen Service und Unterstützung zukommen lassen und bietet ab Ende Januar allen Versicherten der DKV eine Patienten-Rechtsschutzversicherung an – unter den ERGO-Rechtsschutzmarken D.A.S. und Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz.

Die Versicherung garantiert umfassenden Rechtsschutz bei allen Auseinandersetzungen mit Krankenhäusern, Ärzten, Pflegepersonal und anderen Heilberufen, bei denen es um mögliche Fehler bei der Behandlung geht, und zwar auch bei Behandlungen im europäischen Ausland und allen Mittelmeer-Anrainerstaaten. Die Versicherten erhalten kompetente Auskünfte und auf Wunsch einen Anwalt, der sich mit medizinischen Fragen besonders auskennt. Kosten bis zu 300.000 Euro pro Fall werden übernommen, bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro. „Das ist ein großer Schritt für die Patientenrechte in Deutschland“, meint Rainer Tögel, der Vorstandssprecher der ERGO-Rechtsschutzversicherer D.A.S. und Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz. „So bringen wir Patienten und Ärzte in schwierigen Auseinandersetzungen auf Augenhöhe.“

Das Angebot der ERGO will die Ärzte langfristig dabei unterstützen, die Zahl der Fehler zu minimieren. „Wir wollen mit den Ärzten an einem Strang ziehen. Nur Fehler, die aufgeklärt sind, können beim nächsten Mal vermieden werden“, meint Tögel. Er verweist dabei auf die Initiative „Aus Fehlern lernen“ des Aktionsbündnisses Patientensicherheit gemeinsam mit der deutschen Ärzteschaft. Darin plädierten Ärzte öffentlichkeitswirksam dafür, Fehler nicht unter den Teppich zu kehren.

Interessierte Versicherte der DKV zahlen rund 54 Euro im Jahr und sichern damit ihre ganze Familie ab. Der Service steht nicht nur den Vollversicherten, sondern auch fast allen Kunden mit einer Zusatzversicherung (Ausnahme Auslandsreisekrankenversicherung) offen. Damit können über drei Millionen Menschen den Patienten-Rechtsschutz erwerben.

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