BKK·VBU und Mitteldeutsche BKK fusionieren zum 1. Juli

Berlin (ots) - Zum 1. Juli fusionieren die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) und die Mitteldeutsche BKK. Die neue Krankenkasse wird den Namen BKK·VBU tragen. Das beschlossen die Verwaltungsräte der beiden Krankenkassen in ihren jüngsten Sitzungen.

"Damit stärken wir die Potenziale unserer beiden Unternehmen und nutzen die entstehenden Synergien", erklärten Andrea Galle, Vorstand der BKK·VBU und Thomas Ibe, Vorstand der Mitteldeutschen BKK. Die Versicherten der Mitteldeutschen BKK werden künftig von den zahlreichen Zusatzleistungen der BKK·VBU profitieren. Die neue Kran-kenkasse wird keinen Zusatzbeitrag erheben. "Unsere Finanzbasis ist solide, wir werden das ganze Jahr über ohne Zusatzbeiträge unserer Versicherten auskommen", betonten die Vorstände. 


"Steigende Versichertenzahlen sind beste Voraussetzungen für Ärzte, Kliniken und andere Leistungserbringer, ein ernstzunehmender und verlässlicher Vertragspartner zu sein, was wiederum unseren Versicherten zugute kommt", erklärten Andrea Galle und Thomas Ibe. Die BKK·VBU ist in Berlin vor allem Vorreiter beim Abschluss von Integrierten Versorgungsverträgen und hat als erste Betriebskrankenkasse einen Vertrag mit dem Medizinischen Versorgungszentrum MediPlaza abgeschlossen. "Mit der Fusion stellen wir uns dem Wettbewerb um besten Service und Versorgung der Versicherten in Zeiten des Gesundheitsfonds", so die Vorstände weiter. Mit der Fusion stärkt die neue Krankenkasse ihre Positionierung im Osten Deutschlands und wird zukünftig - bis auf das Saarland - in allen Bundesländern geöffnet sein. 

Derzeit betreuen 540 Beschäftigte der BKK·VBU rund 284.000 Versicherte. Damit ist die BKK·VBU die größte Betriebskrankenkasse mit Sitz in den neuen Bundesländern und Berlin. Die Mitteldeutsche BKK hat 12.000 Versicherte und 40 Beschäftigte. Die beiden ServiceCenter der Mitteldeutschen BKK in Merseburg und Halle werden den Versicherten weiterhin offen stehen. Die neue Krankenkasse ist mit ServiceCentern in allen neuen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen vertreten.