Als Nichtraucher niedrigere Beiträge zur Risiko-Lebensversicherung

Knapp 30 Prozent der Deutschen sind Raucher, mit erschreckenden Folgen: Jährlich sterben etwa 110 Tausend Menschen – das sind 300 pro Tag – an den Folgen des Rauchens. Nichtraucher leben gesünder und haben im Vergleich zum Raucher eine längere Lebenserwartung. Dies bringt Vorteile beim Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung: Die Beiträge sind sehr viel geringer.

Um in der Genuss der niedrigen Beiträge zu kommen, darf der potenzielle Nichtraucher in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss überhaupt nicht geraucht haben, ansonsten wird er von den Versicherern noch als Raucher eingestuft. Auch der Gelegenheitsraucher kann den günstigen Nichtrauchertarif nicht in Anspruch nehmen.

 

Wer eine Risiko-Lebensversicherung abschließt, sollte die Fragen zu aktuellem Gesundheitszustand und eventuellen Vorerkrankungen wahrheitsgemäß beantworten. Ansonsten geht der Versicherungsschutz verloren und der eigentliche Zweck, im Ernstfall eine ausreichende Absicherung und Versorgung der Hinterbliebenen zu erreichen, ist dahin. Die Versicherer zahlen nämlich für den Fall, indem der Versicherte an einer auf das Rauchen zurückzuführenden Krankheit stirbt, lediglich die Versicherungssumme aus, mit der sich ein Raucher mit gleichem Beitrag hätte versichern können.