Anlegerbetrug: Trotz Warnung betrieb Ergo Millionengeschäfte mit Infinus

Trotz mehrfacher Warnungen hat der Versicherungskonzern Ergo noch bis in den Herbst 2013 hinein Millionengeschäfte mit der Dresdener Skandalfirma Infinus betrieben. Dies geht aus einem Bericht von "Handelsblatt Live" hervor, der sich auf einen Berichtsentwurf der Ergo-Konzernrevision und Aussagen beteiligter Personen beruft. Laut Staatsanwaltschaft baute Infinius mit Geldern der Ergo ein Provisionskarussell auf, mit dem Anleger betrogen worden sein sollen. Dies war der Ergo bereits seit 2002 bekannt, nachdem die Ergo-Tochter Victoria Leben einen Detektiv beauftragt hatte, das Geschäftsmodell eines Unternehmens der Infinius-Gruppe zu untersuchen. Der Detektiv warnte: Es könne sich um Geldwäsche handeln.

Auch nach weiteren internen Warnungen im Jahr 2012 liefen die Geschäfte weiter. Ein Risiko-Manager hatte u. a. die Frage nach Konflikten mit gesetzlichen Vorschriften gestellt. Nur wenige Wochen bevor die Dresdner Staatsanwaltschaft den Geschäften der Infinius ein Ende bereitete, schloss die Ergo am 1. Oktober 2013 einen Deal in Millionenhöhe …

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