Debeka: Korruptionsskandal wegen gekaufter Adressen

Der in Koblenz ansässige größste private Krankenversicherer, die Debeka, hat offensichtlich über Jahre unlautere Mittel bei der Beschaffung von Adressen potenzieller Kunden eingesetzt. Wie das Handelsblatt berichtet, hätten Mitarbeiter der Debeka Adressen gekauft und dabei Beamte bestochen. Insbesondere die Adressen angehender Beamte seien rechtswidrig erworben worden. Dabei zählen die Beamtenanwärter zu den wichtigsten Kunden eines privaten Krankenversicherers, ein späterer Wechsel der privaten Krankenkasse passiert äußerst selten.

Ehemalige Versicherungsvertreter der Debeka bezeichneten den Adressenkauf als gängige und vertraute Praxis. Einer erklärte an Eides statt, elf Jahre lang Beamtenadressen von seinem Vorgesetzten gekauft zu haben. »Ob das legal war oder nicht, habe ich nicht gefragt. Die Adressen kamen ja von meinem Chef. Die waren für uns wie Gold.«

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