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Pflichtversicherung gegen Hochwasser stößt auf Widerstand

Bundesjustizminister Heiko Maas erwägt eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. Diese gab es früher schon einmal in Baden-Württemberg und auch in alten DDR-Policen war der Elementarschutz enthalten. Wer sich heute u. a. gegen Überschwemmungen, Starkregen und Erdbeben schützen will, muss eine Zusatzversicherung zur Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung abschließen. Doch nur ein Drittel der Hausbesitzer hat eine solche Elementarschadenversicherung, zum einen, weil ihnen Beiträge und Selbstbeteiligungen zu hoch sind, oder weil sie glauben, dass am Ende der Staat einspringen würde. Für Justizminister Maas sind zu wenige gegen Elementargefahren versichert, für ihn wäre eine " möglichst große Verbreitung von Elementarschadensversicherungen wünschenswert".

Die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden diskutieren die Minister bei ihrem Treffen am Mittwoch, entsprechend der Vereinbarung von Union und SPD im Koalitionsvertrag.

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Altersvorsorge: Das Rentenpaket bleibt ein heißes Eisen

Im Juli soll sie eigentlich starten, die Rente mit 63, doch heute geht die Diskussion darum mit einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales in die nächste Runde. Die Rente mit 63 sowie die Mütterrente belbien in der GroKo ein heißes Eisen, und über Kritik können sich die Protagonisten nicht beklagen.

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Urteil: Widerruf von alten Lebensversicherungen ist möglich

Versicherte, die vor 2008 eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und nicht über ihr Widerrufsrecht aufgeklärt wurden, können das Recht auf Widerruf auch heute noch nutzen. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs hervor, der damit europäisches Recht umsetzt und die Rechte von Versicherten stärkt.

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Anlegerbetrug: Trotz Warnung betrieb Ergo Millionengeschäfte mit Infinus

Trotz mehrfacher Warnungen hat der Versicherungskonzern Ergo noch bis in den Herbst 2013 hinein Millionengeschäfte mit der Dresdener Skandalfirma Infinus betrieben. Dies geht aus einem Bericht von "Handelsblatt Live" hervor, der sich auf einen Berichtsentwurf der Ergo-Konzernrevision und Aussagen beteiligter Personen beruft. Laut Staatsanwaltschaft baute Infinius mit Geldern der Ergo ein Provisionskarussell auf, mit dem Anleger betrogen worden sein sollen. Dies war der Ergo bereits seit 2002 bekannt, nachdem die Ergo-Tochter Victoria Leben einen Detektiv beauftragt hatte, das Geschäftsmodell eines Unternehmens der Infinius-Gruppe zu untersuchen. Der Detektiv warnte: Es könne sich um Geldwäsche handeln.

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Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung: Lohnt sich das?

Der erste Kfz-Versicherer in Deutschland, die S-Direkt, bietet ihren Kunden seit Anfang 2014 einen sogenannten Telematik-Tarif an. Dazu muss sich der Kunde eine kleine Box ins Auto einbauen lassen, die dann fortwährend Daten zum Fahr­verhalten sammelt und daraufhin Punkt­werte errechnet. Der Versicherer belohnt vorsichtige Fahrer dann mit einem Preis­nach­lass. Doch welche Daten werden gesammelt und lohnt sich die mögliche Beitragsersparnis überhaupt?

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