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Die Krankenversicherung

Dass eine Krankenversicherung unverzichtbar ist, steht wohl außer Frage, denn wer kann schon aus eigener Tasche eine Krankenhausbehandlung oder etwa eine Diabetesbehandlung finanzieren.

Egal, ob nun gesetzlich oder privat, ohne Krankenversicherung geht es nicht.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), als Teil der Sozialversicherung, stellt ihren Versicherten Leistungen aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften zur Verfügung. Das heißt, die Ansprüche werden in erster Linie durch gesetzliche Bestimmungen (Sozialgesetzbuch, SGB V) festgelegt und nur zum Teil durch die Satzung der jeweiligen Kasse. Somit sind auch die von den gesetzlichen Krankenkassen gebotenen Leistungen zu 95 Prozent identisch. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt bei 14 Prozent, je nach Risikostruktur der einzelnen Kassen kann dieser jedoch bis zu 3 Prozentpunkte differieren. Ehepartner und Kinder bis zu einer bestimmten Altersgrenze sind beitragsfrei mitversichert, sofern das Einkommen des Ehepartners oder Kindes 325 Euro monatlich nicht übersteigt.

Mit dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung gehen Sie einen privatrechtlichen Vertrag ein. Die privaten Krankenversicherer sind jedoch in ihrer Vertragsgestaltung durch das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) begrenzt.

Die in den einzelnen Tarifen der privaten Krankenversicherungen gebotenen Leistungen unterscheiden sich zum Teil erheblich; die Höhe des Beitrags bestimmt hier maßgeblich die Leistung.

Beim Vergleich der Tarife privater Krankenversicherer sollte daher nicht nur der Beitrag sondern auch die gebotenen Leistungen betrachtet werden.

Eine Familienversicherung wie in der GKV gibt es in der PKV nicht, das heißt, Ehepartner und Kinder müssen über eigene Verträge versichert werden.

 

 

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