| Klimaschutz? Kommt in die Tüte! |
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| News - Branchennews |
| Donnerstag, den 12. Februar 2009 um 09:43 Uhr |
Klimafreundlicher KonsumKlimaschutz? Kommt in die Tüte!Neue Studie der von der Allianz unterstützten Initiative "2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz": Klimafreundliches Verbraucherverhalten kann zu einer weiteren Säule des Klimaschutzes werden und bietet Unternehmen erhebliche Marktchancen. Bisher wird dieses Potential kaum genutzt. Klimafreundliches Verbraucherverhalten kann zu einer weiteren Säule des Klimaschutzes werden und bietet Unternehmen erhebliche Marktchancen. Bisher wird dieses Potential kaum genutzt. Die Verbraucher wünschen bessere Orientierungshilfen durch klare Kennzeichnungen und ein größeres Angebot an klimafreundlichen Produkten. Konsumverzicht, die Einschränkung der Produktvielfalt oder spürbare Preisaufschläge für den Klimaschutz werden von Verbrauchern abgelehnt. Dies zeigen die Ergebnisse der 2°-Studie "Klimaschutz für Alle!", die im Auftrag der Initiative "2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" (siehe oben: Grundsatzpapier der Initiative zum Download) vom Marktforschungs-Unternehmen GfK und der Beratungsgesellschaft Response erstellt und jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Alter, Geschlecht und die soziale Situation beeinflussen Konsummuster und die damit verbundene Klimawirkung erheblich. Klimaschutz ist dabei auch eine soziale Frage: Geringverdiener werden vom Angebot an sparsamen und klimafreundlichen Lösungen insbesondere durch die höheren Anschaffungskosten der entsprechenden Produkte noch vielfach ausgeschlossen. Wegen ihres insgesamt niedrigeren Konsums und ihres Mobilitätsverhaltens verursachen Geringverdiener dennoch absolut weniger CO2 als Besserverdiener. Frauen achten beim Einkauf mehr auf die Energieeffizienz und die Klimawirkung von Produkten als Männer. Bei älteren Bevölkerungsgruppen spielt der Energieverbrauch von Produkten eine bedeutend größere Rolle. Allerdings wird dies bei der Generation 50+ nicht unmittelbar mit der Frage des Klimaschutzes in Verbindung gebracht. Kaufentscheidende Wirkung hat der Klimaschutz dort, wo vertraute und einfache Kennzeichnungen zum Einsatz kommen - insbesondere bei Haushaltsgeräten wie zum Beispiel Kühlschränken und Waschmaschinen. Die Verbraucher orientieren sich dabei stark an den etablierten Kennzeichnungen zur Energieeffizienz und dem "Blauen Engel", dem insbesondere die Generation 50+ großes Vertrauen schenkt. Neue und verwirrende klimaspezifische Kennzeichnungen scheinen beim Verbraucher auf geringe Resonanz zu stoßen. Branchenübergreifendes unternehmerisches Engagement Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender Deutsche BP AG: "Nachhaltigkeit und Klimaschutz behalten Vorfahrt in Deutschland. Technologie, Innovation und deren Förderung sind dabei entscheidend. Wir werden künftig eine buntere Flotte mit unterschiedlichen Antrieben und Kraftstoffen erleben, auch wenn Benzin und Diesel noch lange die Nase vorn haben. Vielfalt siegt über Einfalt. Im nächsten Jahrzehnt sehen wir effektivere Verbrennungsmotoren und eine stärkere Verbreitung der alternativen Kraftstoffe Gas, Bio oder Elektro." Politik und Wirtschaft müssen Hand in Hand gehen Von der Politik werden klare marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Programme zur Förderung des Einsatzes klimafreundlicher und effizienter Produkte und Technologien erwartet. Die Politik ist jedoch vor allem bei der Weiterentwicklung der Kennzeichnung von klimafreundlichen und energieeffizienten Produkten gefordert. Mehr Transparenz bei der Klimawirkung und klare Signale könnten den klimafreundlichen Konsum nachhaltig stärken. Über die Initiative "2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz" |



