| Die Deutschen gehen zuversichtlich ins neue Jahr |
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| News - Branchennews |
| Donnerstag, den 18. Dezember 2008 um 10:54 Uhr |
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Der Allianz Zuversichtsindex zum Jahreswechsel 2008/2009
Die Deutschen gehen zuversichtlich ins neue Jahr
Jeder zweite Bundesbürger sieht sein Privatleben 2009 positiv / Zuversicht in die wirtschaftliche Lage des Landes und die Sicherheit der Arbeitsplätze nimmt jedoch ab / Hamburg hat die zuversichtlichsten Einwohner Allianz Deutschland AG Die Deutschen lassen sich - allen gedämpften Wirtschaftsprognosen zum Trotz - die vorweihnachtliche Stimmung nicht verderben. Auf die Frage, wie sie ihre aktuelle persönliche Situation einschätzen, antwortet derzeit mehr als die Hälfte der Befragten (56%) mit "gut" oder "sehr gut". Im Vergleich zur Adventszeit im Vorjahr ist dieser Wert sogar um zwei Prozentpunkte gestiegen. Ungetrübt scheint momentan ebenfalls der Blick in die persönliche Zukunft: 50 Prozent der insgesamt über 2.000 Interview-Partner sehen die Entwicklung ihres Privatlebens in den kommenden 12 Monaten optimistisch. Auch dieser Wert liegt gegenüber dem Vorjahr (48%) etwas höher. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der monatlich durchgeführten, repräsentativen Befragungen zum Allianz Zuversichtsindex, einer Studie der Allianz Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim. Persönliche Vorfreude auf das neue Jahr - aber wirtschaftliche Skepsis Die kritische Wahrnehmung der Wirtschaftslage trübt auch den Blick nach vorn: Nur 16 Prozent der Befragten sehen der Entwicklung Deutschlands im neuen Jahr mit Zuversicht entgegen. Zum Jahreswechsel 2007/2008 waren es noch 29 Prozent. Wie alle Befragungen zum Allianz Zuversichtsindex innerhalb der letzten 12 Monate zeigen auch die aktuellen Ergebnisse einen deutlichen Unterschied zwischen der Einschätzung der Lage des Landes und der persönlichen Situation: das Vertrauen in die eigene Zukunft ist sehr viel größer als in die Zukunft der Republik. "Das Zutrauen in die Leistungsfähigkeit des Staates einerseits und die Zuversicht in die persönliche Zukunft andererseits klaffen immer weiter auseinander. Gerade in unsicheren Zeiten konzentrieren sich Menschen oft stärker auf ihr persönliches Umfeld und Bereiche, die sie selbst beeinflussen können", sagt Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim, der die Studie wissenschaftlich begleitet. "Zudem sind für viele Menschen in Deutschland die Auswirkungen der Krise nach wie vor persönlich noch nicht direkt spürbar. Deshalb gibt es für viele auch keinen Grund, nicht optimistisch in die Zukunft zu sehen." So hätten beispielsweise im aktuellen Befragungszeitraum viele Unternehmen zwar bereits Kurzarbeit angekündigt, diese aber noch nicht eingeführt. In Hamburg, Baden-Württemberg und NRW leben die meisten Optimisten Seit Dezember 2007 wurden insgesamt 8.905 Personen befragt. Die insgesamt 2.003 Interviews, die im 4. Quartal 2008 durchgeführt wurden, erfassen jeweils sechs persönliche und gesellschaftliche Dimensionen der Zuversicht. Der Allianz Zuversichtsindex bildet den Durchschnitt dieser Zuversichten ab. Die aktuellen Ergebnisse des Allianz Zuversichtsindex sowie Trends, die sich daraus ablesen lassen, werden der Öffentlichkeit in der Regel vierteljährlich vorgestellt. Im vierten Quartal 2008 ist der Durchschnittswert des Allianz Zuversichtsindex im Vergleich zum dritten Quartal 2008 leicht gesunken. Die ersten Ergebnisse für 2009 erscheinen im März 2009. |



