| Verbraucherzentrale fordert Maßmahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen |
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| News - Branchennews |
| Freitag, den 22. Januar 2010 um 11:20 Uhr |
Verbraucherzentrale fordert Maßmahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen22.01.2010 - Konkrete Maßnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nach den Ankündigungen einiger gesetzlicher Krankenkassen, künftig einen Zusatzbeitrag zu erheben. "Anstatt Millionenbeträge in die Administration von Zusatzbeiträgen zu lenken, muss die Bundesregierung endlich eine Strategie zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen vorlegen", fordert vzbv-Vorstand Gerd Billen. Vor allem Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sei gefordert darzulegen, wie er einen weiteren Anstieg der Gesundheitskosten verhindern will. Jährlich steigende Arzneimittelausgaben, deutliche Zuschläge bei der Vergütung von Ärzten und Krankenhäusern und fehlender Wettbewerb im System führen zu immer höheren Kosten für Verbraucher. "Die Qualität der Versorgung wird dadurch nicht automatisch besser", sagt Billen. Er kritisiert vor allem den hohen Verwaltungsaufwand. Für die Erhebung der "kleinen Kopfpauschale" müssten individuelle Konten für jedes Mitglied eingerichtet und diese schriftlich zur Zahlung aufgefordert werden. Der Zusatzbeitrag werde nicht vom Arbeitgeber, sondern von jedem Versicherten einzeln überwiesen. "Von dem erhobenen Zusatzbeitrag verschwindet der Großteil in der Administration. Bürokratieabbau sieht anders aus", so Billen.
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