| Prognose des Schätzerkreises für die GKV |
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| News - Branchennews |
| Donnerstag, den 08. Oktober 2009 um 18:11 Uhr |
Prognose des Schätzerkreises für die GKV(lifepr) Berlin, 08.10.2009 - Laut Prognose des Schätzerkreises für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) droht dem Gesundheitsfonds und damit den Krankenkassen 2010 ein Defizit von etwa 7,5 Milliarden Euro. Die demnächst aus ihrem Amt scheidende Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt forderte in ihrer gestrigen Pressekonferenz, dieser Entwicklung mit gesetzlichen Maßnahmen zur Kostendämpfung bei den Arzneimittelausgaben entgegenzutreten. Peter Schmidt, Geschäftsführer des Industrieverbandes Pro Generika, nimmt zu diesem Vorschlag wie folgt Stellung:
Nach ihren Erfahrungen nimmt es die Generikaindustrie nicht Wunder, dass Ulla Schmidt ihr andichtet, der Branche gehe es gut. Die Wahrheit sieht ganz anders aus: In der Ära von Ulla Schmidt sind die Generikahersteller in einen Würgegriff von Dirigismus und Rabattverträgen genommen worden. Das einzige Ziel dieser Attacke: Tiefstpreise für Generika. Dabei hat die Politik den Bogen überspannt. Der seit jeher intensive Wettbewerb im Generikamarkt ist zum reinen Preiswettbewerb degeneriert, der zu Lasten der Versorgungsqualität geht. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Industrie ist massiv und ernsthaft gefährdet. Konsequenzen für die Produktpolitik der Unternehmen: drastische Verschmälerung der Generikapalette, Verzicht auf kostenträchtige Verbesserungen extrem teuren Entwicklung weiterer Biosimilars. Schließlich steht der Generikastandort Deutschland auf dem Spiel. Die Weiterführung der im Kern generikafeindlichen Politik von Ulla Schmidt erzwänge betriebswirtschaftlich geradezu den Transfer von Wissen, Arbeitsplätzen und Produktionsmitteln nach Billigstandorten. Nach alledem stellen die Generikahersteller zwei zentrale Forderungen an die neue Koalition:
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