| PVS BW fordert mehr Transparenz für den PKV-Basistarif |
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| News - Branchennews |
| Freitag, den 25. September 2009 um 05:08 Uhr |
PVS BW fordert mehr Transparenz für den PKV-Basistarif(lifepr) Stuttgart, 25.09.2009 - Die Privatärztliche Verrechnungsstelle BW (PVS) fordert den Gesetzgeber auf, beim Basistarif der Privaten Krankenversicherungen (PKV) für mehr Transparenz zu sorgen. Bei der Abrechnung des zum 1. Januar 2009 neu eingeführten Tarifs bestehen in der täglichen Praxis zwischen Arzt und Patient nicht nur finanzielle Risiken für beide Seiten, sondern auch Risiken für das Arzt-/Patientenverhältnis, wenn der Arzt den besonderen Versicherungsstatus des Patienten nicht erfährt und so falsche Vergütungsregeln zur Anwendung kommen. "Der Gesetzgeber sollte sich überlegen, ob er mit dem PKV-Basistarif den richtigen Weg gegangen ist. Zwar schließt dieser die Versicherungslücke für alle Personen, die der privaten Krankenversicherung zuzuordnen sind. Doch weil die Versicherten nur 'Quasi-Privatpatienten' sind, führt der Basistarif oft zu Missverständnissen zwischen Arzt und Patient über Umfang und Vergütung der ärztlichen Leistung", kommentiert Dr. Peter Weinert, PVS-Hauptgeschäftsführer. Der Basistarif bereitet durch seine Konstruktion grundsätzlich Probleme, weil die Gebührenordnungen der PKV (GOÄ/GOZ) teilweise inkompatibel mit denen der GKV (EBM/BEMA) sind und kein Äquivalent haben. So stellt sich für den Arzt immer die Frage, welche Vergütung er für seine Leistungen in Rechnung stellen kann. Dem im Basistarif versicherten Patienten bleibt regelmäßig die Ungewissheit, welche Beträge er von seiner Krankenkasse erstattet bekommt, da große Teile der Privatrechnung von den Krankenkassen eben nicht erstattet werden. "Um Auseinandersetzungen über strittige Rechnungen zu vermeiden empfehlen wir Ärzten, ihre Patienten stets aufzuklären, dass sie im PKV-Basistarif lediglich Anspruch auf Leistungen nach EBM haben und dass sie IGeL-Leistungen aus eigener Tasche zahlen müssen", sagt Dr. Peter Weinert. |



