| private Unfallversicherung für Kinder |
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| News - Branchennews |
| Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 08:28 Uhr |
Unfallversicherung für KinderGefährlicher Abenteuerspielplatz: Der heimische Garten - Gefahren für Kinder werden häufig unterschätztBei gutem Wetter wird die Natur zum großen Abenteuerspielplatz. Besonders der heimische Garten mit Bäumen, Wiesen und Teichen lädt Kinder zum Spielen und Toben ein. Was viele Eltern nicht wissen: Im sommerlichen Garten lauern Gefahren, die der Nachwuchs noch nicht einschätzen kann. Vorsicht ist geboten: Auch scheinbar harmlose Verletzungen können langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Zwar bietet die gesetzliche Unfallversicherung Schutz bei Unfällen in Schule bzw. Kindergarten oder auf dem Weg dorthin - die meisten Unfälle ereignen sich jedoch in der Freizeit. Daher ist eine private Unfallversicherung für den Ernstfall unentbehrlich, um auch finanzielle Folgen von langfristigen gesundheitlichen Schäden abzudecken. Giftige Pflanzen vor der Haustür
Um Unfälle von vornherein zu vermeiden, empfiehlt die AXA Versicherung, Kinder verantwortungsvoll zu beaufsichtigen. Zusätzlich sollten Eltern den Nachwuchs möglichst früh über Risiken aufklären. So entwickeln die Kleinen Selbstvertrauen und lernen, Gefahren eigenständig zu erkennen und realistisch einzuschätzen.
Wasser: Gefährliche FaszinationOb Gartenteich, Regentonne oder Planschbecken: Kinder fühlen sich von jeder Art von Gewässern angezogen und lieben das Planschen und Matschen im und am Wasser. Ungesicherte Wasserstellen bergen jedoch die Gefahr des Ertrinkens - sogar bei einer Wassertiefe von nur 10 Zentimetern. Auch Kopfverletzungen, Knochenbrüche sowie Schäden durch Sauerstoffmangel können die Folgen sein. Daher sollten Gartenteiche immer durch einen Zaun und Regentonnen mit einem abschließbaren Deckel gesichert werden. Generell gilt: Kleinkinder brauchen in der Nähe von Gewässern ständige Beaufsichtigung. Brandheiße GefahrenWährend der Grillsaison locken die Faszination des Feuers und köstlicher Bratwurstgeruch neugierige Leckermäuler immer wieder in die Nähe des Grills. "So schön das gemeinsame Grillen auch ist, besonders wenn Kinder dabei sind, ist äußerste Vorsicht geboten. Leider kommt es immer wieder zu schweren Unfällen beim Grillen, und häufig sind Kinder betroffen, weil sie in der Nähe des Grills gespielt haben", so Abel. Wenn Kinder in der Nähe sind, sollte das Feuer daher niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Zusätzlich ist auf eine sicherere Entfernung zum Grill beim Ballspielen und Toben zu achten. Eine der häufigsten Unfallursachen sind Brandbeschleuniger wie z.B. Spiritus. Hierbei kann es zu Verpuffungen und dabei zu meterhohen Flammenwänden kommen. Das Verwenden von Brandbeschleunigern beim Grillen ist also äußerst leichtsinnig. Weitere Präventionsmaßnahmen: Ein sicherer Stand des Grills, permanente Aufsicht von einem Erwachsenen und natürlich eine kindgerechte Erklärung der Gefahr. Ungeliebte GartenbewohnerIn den Sommermonaten sind Zecken ein unterschätztes Risiko für Groß und Klein. Die Blutsauger, deren Biss gefährliche Infektionskrankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen kann, lauern vor allem im Gras. Besonders in Süddeutschland, zunehmend aber auch in der Mitte Deutschlands, besteht Ansteckungsgefahr. Um möglichen Spätfolgen entgegenzuwirken, kann eine Impfung gegen FSME durchaus sinnvoll sein. Des Weiteren sollten Kinder - wenn möglich - lange Kleidung tragen und nach dem Spielen im Garten auf mögliche Zeckenbisse kontrolliert werden. Vorsicht Sturzgefahr - KletterbäumeBäume mit tiefliegenden Ästen, die einen leichten Einstieg zum Klettern bieten, ziehen Kinder magisch an. Auch hier droht Gefahr, denn stabil wirkende Zweige brechen bei Belastung leichter als gedacht. Auch rutschige, nasse Trittflächen auf den Bäumen können leicht zum Sturz führen. So mancher Knochenbruch mit eventuellen Spätfolgen kann vermieden werden, indem tief liegende Äste abgesägt und Kinder über die bestehende Gefahr informiert werden.
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